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Förderung der Sport- und Schützenvereine

 

Förderung Schießstättenbau

 

Fördergegenstand

Neubau, Umbau, Erweiterung und Generalinstandsetzung von Schießstätten
Durch die Gewährung von staatlichen Zuschüssen sollen die Schützenvereine in die Lage versetzt werden, notwendige Neubauten zu errichten und notwendige Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen sowie Generalinstandsetzungen an ihren Sportanlagen vorzunehmen. Mit staatlichen Zuschüssen unterstützt wird auch der Kauf von Gebäuden (ohne Grundstückskosten) und deren Umbau zum Schützenhaus.

Die Regierungen sind dabei zuständig für die verwaltungsmäßige Prüfung des Antrages des einzelnen Schützenvereines. Nach erfolgter positiver Prüfung wird die Höhe des staatlichen Zuschusses für das Bauvorhaben festgesetzt und das weitere Verfahren bis zur Auszahlung der Schlussrate abgewickelt.


Voraussetzungen

  • Staatliche Zuschüsse können nur dann gewährt werden, wenn der Schützenverein nicht in der Lage ist, das Bauvorhaben ohne diese Zuschüsse durchzuführen (Subsidiaritätsgrundsatz).
  • Der Schützenverein muss in finanzieller Hinsicht die Gewähr dafür bieten, dass er seine Sportanlage ordnungsgemäß führen und unterhalten kann.
  • Eine der weiteren Voraussetzungen der Sportförderrichtlinien für eine Förderung ist der nachgewiesene Bedarf an den geplanten Sportstätten und die Nutzung entsprechend dem der Förderung zugrunde liegenden Zweck.


Erforderliche Unterlagen

Die Gewährung von Staatszuschüssen setzt einen vollständigen Förderantrag voraus. Die entsprechenden Antragsunterlagen werden vom
Bayerischen Sportschützenbund,
Ingolstädter Landstraße 110,
85748 Garching, Tel. 089/316949-17 (Herr Heidel bzw. Frau Jacobi)
E-Mail: irmgard.wittmann@bssb.de
direkt den Schützenvereinen übermittelt.

Unabhängig davon ist darauf zu achten, dass neben den oben angesprochenen Antragsunterlagen regelmäßig eine Baugenehmigung erforderlich ist. Zusätzlich notwendig können daneben auch noch Genehmigungen nach dem Wasser-, Naturschutz-, Straßen- und Wegerecht und dem Denkmalschutzgesetz werden.


Rechtsgrundlagen

Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports (Sportförderrichtlinien) vom 30.12.2016. Für den Sportstättenbau der Vereine sind die Abschnitte A, C sowie Teil III (Schlussbestimmungen) der Richtlinie von Bedeutung.
Sie können ebenso wie weitere Informationen zur Förderung des Sportstättenbaus auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr heruntergeladen werden.

 

Ansprechpartner
Herlinde Fuchs
Tel.: 08 71 / 8 08-12 53
E-Mail: herlinde.fuchs@reg-nb.bayern.de

 

Förderung von Sportvereinen (Vereinspauschale)

 

Fördergegenstand

Sportvereine (auch Schützenvereine) können eine Förderung des Sportbetriebs beantragen. Durch diese Förderung des Sportbetriebs (Vereinspauschale) sollen die Vereine bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben im personellen und sachlichen Bereich unterstützt werden.


Voraussetzungen

Um die Gewährung der Vereinspauschale beantragen zu können, muss u.a. das tatsächliche Beitragsaufkommen des Vereins im Jahr vor der Bewilligung der Zuwendung grundsätzlich den folgenden Jahresbeitragssätzen (Sollaufkommen) entsprechen:

  • Je Mitglied bis einschl. 13 Jahre (Schüler): 12,00 €
  • Je Mitglied bis einschl. 17 Jahre (Jugendliche): 25,00 €
  • Je Mitglied ab 18 Jahre (Erwachsene): 50,00 €

Das geforderte Beitragsaufkommen (Sollaufkommen) kann zusätzlich durch nicht zweckgebundene Spenden sowie Einnahmen aus ehrenamtlicher Tätigkeit erreicht werden.

Maßgebend für die Höhe der Zuwendung sind die sogenannten Mitgliedereinheiten (ME). Die Mitgliedereinheiten eines Vereins lassen sich wie folgt berechnen:

  • Je erwachsenes Mitglied 1 ME
  • Je sonstiges Mitglied (Kinder, Jugendliche u. junge Erwachsene bis einschl. 26 Jahre) 10 ME
  • Je Übungsleiterlizenz 650 ME
  • Je Zusatzlizenz: 325 ME

Eine Übungsleiterlizenz kann bei max. zwei Vereinen zum Ansatz gebracht werden, in diesem Fall wird sie mit jeweils 325 ME gewertet.
Die Summe der Mitgliedereinheiten des Vereins wird mit der jährlich vom Staatsministerium festgelegten Fördereinheit multipliziert und ergibt den an den Verein auszureichenden Förderbetrag. Derzeit erhalten die Vereine je ME etwa 27 Cent.
Bagatellgrenze: Soweit ein Verein nicht mindestens 500 ME erreicht, wird eine Förderung nicht gewährt.


Erforderliche Unterlagen

Die Vereine beantragen die Gewährung der Vereinspauschale bei ihren örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörden bzw. kreisfreien Städten. Der Antrag muss vollständig mit allen Angaben und Anlagen (Lizenzen) spätestens am 01. März des jeweiligen Jahres für das die Zuwendung beantragt wird, bei der Kreisverwaltungsbehörde eingegangen sein (Ausschlussfrist!). Dabei sind u.a. die Daten des Mitgliederbestandes zum 01. Januar sowie die Lizenzen im Original vorzulegen.


Rechtsgrundlagen

Richtlinien über die Gewährung von Zuwendungen des Freistaates Bayern zur Förderung des außerschulischen Sports (Sportförderrichtlinien) vom 30.12.2016. Für das Antragsverfahren zur Vereinspauschale sind die Abschnitte A und B der Richtlinie von Bedeutung. Sie können ebenso wie weitere wichtige Informationen zur Vereinspauchale auf den Internetseiten des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr heruntergeladen werden.

 

Ansprechpartner
Anneliese Martinus
Tel.: 08 71 / 8 08-10 21
E-Mail: anneliese.martinus@reg-nb.bayern.de

Anmerkung: Ansprechpartner für die Vereine sind die örtlich zuständigen Kreisverwaltungsbehörden bzw. kreisfreien Städte.