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Hilfsorganisationen

HilfsorganisationenDie Hilfsorganisationen

sind neben der Feuerwehr wichtige Säulen des Bayerischen Katastrophenschutzes. Von den insgesamt ca. 120.000 aktiven Mitgliedern in Bayern entfallen ca. 25.000 Einsatzkräfte auf Niederbayern.

Hauptaufgabe der Hilfsorganisationen im Katastrophenschutz ist es, den Sanitäts- und Betreuungsdienst sicherzustellen. Für Sonderaufgaben im Katastrophenschutz stehen darüber hinaus Rettungshundestaffeln, Wasserrettungszüge, Einheiten der Bergwacht sowie Kräfte der Psychologischen Notfallversorgung zur Verfügung.

Die Gliederung in Basiseinheiten – sog. Schnelleinsatzgruppen (SEG) – ermöglicht es, schnell und flexibel taktische Einheiten zu bilden, die durch Führungs- und Unterstützungseinheiten ergänzt werden. So können z. B. im Sanitätsdienst je nach Lage und Anforderung eine Unfallhilfsstelle, deren Aufgabe die medizinische Erstversorgung weniger Verletzter ist, bis zu einem Behandlungsplatz 50 (BHP 50), der aufgrund seiner Kapazität je Stunde bis zu 50 verschieden schwer Verletzte medizinisch erst versorgen kann, schnell zusammengestellt werden.

Für länder- und staatenübergreifende Einsätze werden im Katastrophenschutz größere Verbände, sog. Hilfeleistungskontingente zusammengestellt. In diesen stehen je nach Bedarfslage auch Einheiten des Sanitäts- und Betreuungsdienstes der Hilfsorganisationen zur Verfügung.

Im Katastrophenfall arbeiten die Sanitäts- und Betreuungseinheiten des Katastrophenschutzes Hand in Hand mit dem Rettungsdienst zusammen.

Malteser Hilfsdienst

 

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