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Förderung von Erziehungsberatungsstellen

Ansprechpartner
Anton Scharf
Tel.: 08 71 / 8 08-13 32
Fax: 08 71 / 8 08-10 02
E-Mail: anton.scharf@reg-nb.bayern.de
Mo - Do: 08.00 - 16.00 Uhr
Fr: 08.00 - 13.30 Uhr

 

Der Freistaat Bayern unterstützt mit diesem Förderprogramm die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Zusammenwirken mit den freien Trägern der Jugendhilfe zur Erfüllung folgender Aufgaben Beratungsstellen für Eltern, Kinder und Jugendliche in ausreichendem und bedarfsgerechtem Umfang vorhalten:

  • Förderung der Erziehung in der Familie
  • Beratung in Fragen der Partnerschaft, Trennung und Scheidung
  • Beratung u. Unterstützung bei der Ausübung der Personensorge - Erziehungsberatung
  • Eingliederungshilfe für seelisch behinderte Kinder und Jugendliche
Wer kann die Förderung erhalten?
  • die den Spitzenverbänden der freien Wohlfahrtspflege angegliederten Träger der Erziehungsberatungsstellen
  • die anerkannten Träger der freien Jugendhilfe
  • die anerkannten Träger der freien Jugendhilferechtsfähige und gemeinnützige Vereine, wenn sie einem anerkannten Träger der Jugendhilfe angegliedert sind
  • Landkreise
  • kreisfreien Städte
  • kreisangehörige Gemeinden, wenn sie im Einvernehmen mit dem zuständigen Landkreis Träger von Erziehungsberatungsstellen sind
Was wird gefördert?

Staatlich gefördert werden die Kosten für das hauptamtliche Fachpersonal als Projektförderung im Rahmen einer Anteilfinanzierung. Die zuwendungsfähigen Personalkosten für Beschäftigte im Angestellten- oder Beamtenverhältnis werden nach Berufsgruppenpauschalen nach Nr. 4.3 der Richtlinie zur Förderung von Erziehungsberatungsstellen vom 15.09.2000 Nr. VI 1/7232/13/98 bemessen. Der Zuschuss beträgt für das Fachpersonal bis zu 35 v. H. der Berufsgruppenpauschalen.

Wesentliche Voraussetzungen
  • professionelle und multidisziplinäre Besetzung der Beratungsstelle mit Fachkräften der Jugendhilfe (abgeschlossenes psychologisches Universitäts- oder sozialpädagogisches Fachhochschulstudium, u. U. andere Fachkräfte bei einschlägiger Berufserfahrung, regelmäßiger Fortbildung und mit Zusatzausbildungen):
  • mindestens drei Fachpersonalstellen und eine Verwaltungsstelle
  • Verpflichtung zur Inanspruchnahme von Finanzierungsbeteiligungen Dritter
  • angemessene Eigenleistung
  • verfügbare Haushaltsmittel des Freistaates Bayern
Erforderliche Unterlagen

Schriftlicher Antrag mit Finanzierungsplan.(siehe Formulare)

Fristen

Freie Träger oder kreisangehörige Gemeinden reichen den Antrag bis zum 1. März eines jeden Jahres beim zuständigen Jugendamt ein. Das Jugendamt leitet den Antrag bis zum 1. April eines Jahres der Regierung von Niederbayern zu. Landkreise oder kreisfreien Städte, die eine eigene Beratungsstelle unterhalten, reichen die Anträge bis spätestens 1. April eines Jahres der Regierung von Niederbayern zu.

Kosten

Keine

Rechtsgrundlagen

Bekanntmachung des Bayerischen Staatsministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familie und Frauen vom 29.05.2006 Az.: VI 5/7232/8/06 und weitere Schreiben, Allgemeines Haushaltsrecht.

Formulare