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Kinderschutz

Ansprechpartner
Fachberater
Nikolaus Stuewer
Tel.: 08 71 / 8 08-16 04
Fax: 08 71 / 8 08-16 06
E-Mail: nikolaus.stuewer@reg-nb.bayern.de

KoKi-Förderung
Frau Christine Röhrl
Montag 8.00 -13.00 Uhr
Tel.: 08 71 / 8 08-16 31
Dienstag 8.00 – 13.00 Uhr (Telearbeit)
(erreichbar per E-Mail, Rückruf erfolgt)
Fax: 08 71 / 8 08-10 02
E-Mail: christine.roehrl@reg-nb.bayern.de

 

Kinderschutz als Daueraufgabe für die gesamte Gesellschaft

Koki LogoDie stetige Weiterentwicklung des Kinderschutzes im gemeinsamen Schulterschluss mit den öffentlichen und freien Trägern der Jugendhilfe ist der Bayerischen Staatsregierung ein großes Anliegen von höchster Priorität. Die Fachdebatte der letzten Jahre hat verdeutlicht, wie wichtig gerade Frühe Hilfen, d.h. die rechtzeitige Unterstützung der Eltern bei ihrer Erziehungsaufgabe für einen wirksamen Kinderschutz sind.

Die Gewährleistung eines effektiven Kinderschutzes ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und Daueraufgabe. Gelingende Kooperation vor Ort mit gemeinsam vereinbarten Verfahrensabläufen an den Schnittstellen ist deshalb neben starken Eltern der beste Kinderschutz! Interdisziplinäre Kooperation bedeutet einerseits, bei den Eltern um die Inanspruchnahme weiterer Unterstützungsmöglichkeiten anderer Institutionen und Einrichtungen zu werben, etwaige Hemmschwellen abzubauen und rechtzeitig Brücken dorthin zu schlagen. Bei krisenhaften Zuspitzungen besteht hoher Handlungsdruck. Klare Zuständigkeiten und abgestimmte Verfahrensabläufe vor Ort sind gerade dann von entscheidender Bedeutung.

Mit einer regionalen Kinderschutzkonferenz am 7. Mai 2008 hat die Regierung von Niederbayern einen wichtigen Impuls zur verbindlichen Vernetzung im Bereich des Kinderschutzes gegeben.

Die Bayerische Staatsregierung hat bereits am 12. Februar 2008 beschlossen, die Kommunen ab 2009 bei der Etablierung sozialer Frühwarn- und Fördersysteme im Rahmen eines Regelförderprogramms finanziell zu unterstützen. Hierzu wurden im Verantwortungsbereich der niederbayerischen Jugendämter bereits flächendeckend Koordinierende Kinderschutzstellen (KoKi) geschaffen:


Die Koordinierenden Kinderschutzstellen verfolgen einen familienbezogenen Ansatz: sie sollen vor Ort ein interdisziplinäres, regionales Netzwerk (z. B. Kliniken, Ärzte, Hebammen, Beratungsstellen) (siehe Diagramm) aufbauen und pflegen, um Familien gezielte und qualifizierte Unterstützung anbieten zu können. Zunächst werden die vorhandenen Kompetenzen der bereits mit den Familien befassten Fachkräfte und sonstiger Stellen im Rahmen ihrer jeweiligen Arbeitsansätze und Zuständigkeiten genutzt. Reichen Hilfen eines Netzwerkpartners nicht aus bezieht dieser im Einvernehmen mit den Eltern die Koordinierende Kinderschutzstelle mit ein. Die Koordinierende Kinderschutzstelle stellt dann ihr eigenes Beratungsangebot der Familie zur Verfügung oder vermittelt weitere Hilfen eines geeigneten anderen Netzwerkpartners bzw. aus dem zuständigen Fachbereich im Jugendamt.

 

KoKi - Netzwerk Frühe Kindheit

Koki

Am 1. Januar 2012 ist das neue Bundeskinderschutzgesetz in Kraft getreten. Kern des Gesetzes ist das durch Artikel 1 neu geschaffene Gesetz zur Kooperation und Information im Kinderschutz (KKG). Kinder und Jugendliche können nun deutschlandweit noch umfassender geschützt werden.


Richtlinie zur Förderung Koordinierender Kinderschutzstellen
KoKi – Netzwerk frühe Kindheit vom 07. Juni 2011

pdf http://www.stmas.bayern.de/imperia/md/content/stmas/stmas_internet/jugend/koki-richtlinie.pdf


Formblätter zur Förderung der KoKi

Weiterführende Informationen

 

Gesetzliche Grundlagen