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Jagd- und Fischereirecht

Jagdrecht

Als höhere Jagdbehörde sorgt die Regierung für den einheitlichen Vollzug des Jagdrechts durch die Landratsämter und kreisfreien Städte (untere Jagdbehörden).

Die Regierung entscheidet u. a. über Widersprüche gegen die von den unteren Jagdbehörden festgesetzten oder bestätigten jagdrechtlichen Abschusspläne. Bei der Abschussplanung ist neben der körperlichen Verfassung des Wildes vorrangig der Zustand der Vegetation, insbesondere der Waldverjüngung zu berücksichtigen. Wichtige Grundlage für die Abschussplanung ist daher die gutachterliche Beurteilung der Situation der Waldverjüngung durch die Ämter für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten (forstliche Gutachten). Auftretende Konflikte zwischen den Revierinhabern und den betroffenen Grundeigentümern können im Widerspruchsverfahren unbürokratisch und kostengünstig entschärft und befriedet werden.

Zu Fragen des Rotwilds und der grenzüberschreitenden Jagdproblematik zur Tschechischen Republik und zu Österreich organisiert und koordiniert die Regierung Tagungen und Arbeitskreise.

Fischereirecht

Die Regierung stellt ein Bindeglied zwischen den Fachressorts (an der Spitze das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten), der Fachberatung für Fischerei beim Bezirk Niederbayern und der klassischen inneren Verwaltung mit den Kreisverwaltungsbehörden dar. Sie steuert den einheitlichen Vollzug des Fischereirechts durch die Landratsämter und kreisfreien Städte.

Weitere Informationen

Ansprechpartner
Tina Winklmann
Tel.: 08 71 / 8 08-12 51
E-Mail: tina.winklmann@reg-nb.bayern.de