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Planfeststellungsverfahren für den Neubau einer 380-kV-Höchstspannungsleitung von Adlkofen nach Matzenhof

T3 UebersichtskarteDer Teilabschnitt der geplanten 380 kV-Leitung  von Altheim  über Simbach a. Inn nach St. Peter am Hart in hat eine Länge von insgesamt  rund 66 km und verläuft innerhalb der nieder- und oberbayerischen Landkreise Landshut, Mühldorf am Inn und Rottal-Inn. Grafik: TenneT TSO GmbH

Die Regierung von Niederbayern hat das Planfeststellungsverfahren für die Errichtung einer neuen 380-kV-Leitung von Adlkofen nach Matzenhof eingeleitet. Beantragt hat das Verfahren die Firma TenneT TSO GmbH als Übertragungsnetzbetreiberin.

Der aus 177 Masten bestehende Teilabschnitt der geplanten 380 kV-Leitung  von Altheim  über Simbach a. Inn nach St. Peter am Hart in Oberösterreich  (Leitungsnummer B152) hat eine Länge von insgesamt  rund 66 km und verläuft innerhalb der nieder- und oberbayerischen Landkreise Landshut, Mühldorf am Inn und Rottal-Inn. Dieser Teilabschnitt wird in dem betreffenden Bereich die bestehende 220-kV-Freileitung zwischen Altheim und St. Peter (Leitungsnummer B104) ersetzen. Diese wird mit dem Bau der neuen Leitung Zug um Zug zurückgebaut.
Die Planunterlagen werden den zuständigen Behörden sowie Fachstellen zugesandt und in den vom Leitungsverlauf betroffenen 17 Gemeinden einen Monat zur öffentlichen Einsichtnahme ausgelegt. Die Auslegung beginnt voraussichtlich ab dem 05. Februar 2018. Die konkrete Auslegungsfrist kann bei den betroffenen Gemeinden erfragt werden (Gemeinde Adlkofen, Markt Geisenhausen, Gemeinde Kröning, Stadt Vilsbiburg, Gemeinde Bodenkirchen, Markt Gangkofen, Stadt Neumarkt - St. Veit, Markt Massing, Gemeinde Niedertaufkirchen (VG Rohrbach), Gemeinde Unterdietfurt, Stadt Eggenfelden, Gemeinde Mitterskirchen, Markt Wurmannsquick, Markt Tann, Gemeinde Reut , Stadt Simbach a. Inn, Gemeinde Zeilarn).
Alle Bürgerinnen und Bürger haben während der einmonatigen Auslegungszeit sowie zwei Wochen danach die Möglichkeit, Anregungen, Einwendungen und Stellungnahmen zu dem Vorhaben abzugeben.

Vorgehensweise
Wenn Sie sich einen Überblick über das Vorhaben verschaffen wollen, empfiehlt es sich, mit dem Erläuterungsbericht (Anlage 2) zu beginnen. Hier ist das Vorhaben in verständlicher Sprache dargestellt und erläutert. Um herauszufinden, wo die Leitung genau verläuft, sollte man zunächst auf dem Übersichtsplan die jeweilige Blattschnittnummer heraussuchen. Mit dieser Nummer kann man dann den richtigen Detailplan finden.

Planfeststellungsunterlagen

Anlage 1: Übersichtsplan, M 1:25.000

Anlage 2: Erläuterungsbericht

Anlage 3: Wegenutzungsplan M 1:25.000

Anlage 4: Rückbaumaßnahmenplan, M1:25.000

Anlage 6: Mastprinzipzeichnungen

Anlage 7: Lageplan / Bauwerksplan M 1:2.500

Anlage 8: Längenprofile und Höhenplan

Anlage 9: Regelfundamente

Anlage 10: Bauwerksverzeichnis und Mastlisten

Anlage 12: Landschaftspflegerischer Begleitplan (LBP)

Anlage 13: Wasserrechtliche Belange

Anlage 14: Grunderwerb

Anlage 15: Umweltverträglichkeitsbericht (UVP-Bericht)

Anlage 16: Gesonderte Untersuchungen

Anlage 17: FFH-Gebiet

Anlage 18: Spezielle artenschutzrechtliche Prüfung

Materialband