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Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur

Ein weiteres wichtiges Aufgabengebiet des Sachgebiets 20 ist die Förderung der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Hier können Maßnahmen kommunaler Träger, der Wirtschaftskammern und sonstiger Institutionen gefördert werden, die den Wirtschaftsstandort Niederbayern stärken und die regionale Wirtschaftsstruktur insgesamt verbessern.

Im Rahmen der kommunalen Wirtschaftsförderung können insbesondere die niederbayerischen Tourismusgemeinden bei der Bereitstellung einer modernen touristischen Infrastruktur unterstützt werden. Hierzu gehören beispielsweise touristische Informationsstellen, Kurparks oder Kurwege. Die Förderung erfolgt in der Regel in Form eines Investitionszuschusses nach der Richtlinie zur Förderung von öffentlichen touristischen Infrastruktureinrichtungen (RÖFE).

Neben der touristischen Infrastruktur können auch andere wirtschaftsfördernde Maßnahmen wie Häfen und Verkehrslandeplätze nach Maßgabe der Bayerischen Haushaltsordnung gefördert werden.

Seit 2007 unterstützt die Bayerische Staatsregierung Landkreise, die ihre Entwicklung selbst aktiv in die Hand nehmen und die vorhandenen Potenziale durch gezielte Projekt- und Netzwerkarbeit erschließen. Acht unter entsprechender Anschubfinanzierung durch das Sachgebiet 20 entstandene „Regionalmanagements“ sind aktuell in Niederbayern tätig und leisten mit ihrer Arbeit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der regionalen Wettbewerbsfähigkeit. Weitere Netzwerke wie die drei Cluster Leichtbau, Mikrosystemtechnik und Bionik der Hochschulen Landshut und Deggendorf wurden hier mitinitiiert und gefördert; sie sind wie die jüngst unter dem Dach der Hochschulen entstandenen niederbayerischen Technologiecampi und Kompetenzzentren zu einem wesentlichen Baustein des Wissens- und Technologietransfers im Ländlichen Raum geworden.

Zur wirtschaftsnahen Infrastruktur gehört auch ein funktionierendes und modernes Netz überbetrieblicher Berufsbildungseinrichtungen der Kammern. Deshalb werden vom Sachgebiet 20 entsprechende Bau- und Ausstattungsinvestitionen der Industrie- und Handelskammer sowie der Handwerkskammer gefördert, damit diese ihrem Auftrag der außerschulischen beruflichen Bildung in angemessener Art und Weise nachkommen können.

Zur Förderung der oben genannten Maßnahmen werden neben Landes- und Bundesmitteln auch Mittel des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) eingesetzt.

 

Ansprechpartner
Manuela Königbauer
Tel.: 08 71 / 8 08-13 90
Fax: 08 71 / 8 08-13 70
E-Mail: manuela.koenigbauer@reg-nb.bayern.de