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Stellen für Schulsozialpädagoginnen/Schulsozialpädagogen

Das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus schreibt ab dem Beginn des Schuljahres 2018/2019 im Rahmen des neuen Programms „Schule öffnet sich“ an Grundschulen, Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen Stellen für Schulsozialpädagoginnen/Schulsozialpädagogen als Angehörige des Schulpersonals aus. Die Stellen sind in der Regel an einer Stammschule verankert und umfassen in ihrer Zuständigkeit mögliche weitere Schulen.

Die Arbeit einer Schulsozialpädagogin / eines Schulsozialpädagogen zielt auf Prävention bzw. Werteerziehung und Persönlichkeitsbildung und umfasst im Wesentlichen die folgenden Arbeitsbereiche:

  • Ermittlung von Handlungsfeldern der Prävention und Werteerziehung
  • Entwicklung und Durchführung von Seminaren für bestimmte Gruppen / Jahrgänge von Schülerinnen und Schülern, auch im Rahmen von Programmen der Gewalt- und Mobbingprävention
  • Mitwirkung bei Projekttagen, schulinterner Fortbildung und Pädagogischen Tagen
  • Kooperation mit Multiplikatoren gegen Mobbing und der Werteerziehung sowie Schulverbindungsbeamten der Polizei
  • Zusammenarbeit mit Lehrkräften, Schulpsychologen und anderen schulischen Unterstützungskräften
  • Zusammenarbeit mit Eltern
  • Kooperation mit regionalen Einrichtungen insbesondere beim Übergang Schule – Beruf
  • Dokumentation der Tätigkeit und der Ergebnisse

Als Formen und Methoden der Gruppenarbeit kommen zum Einsatz:

  • Trainingskurse (z. B. Antiaggressionstrainings, Mobbing-, Gewaltpräventions- und Streitschlichterprogramme, Missbrauchsprävention)
  • Projekttage zur Mobbing-, Gewalt- und Missbrauchsprävention
  • Mitwirkung bei werteerziehenden Maßnahmen wie Sozial- oder Trainingsraum und Schülerfahrten
  • themenspezifische Elterngesprächsrunden
  • Mitwirkung bei thematisch entsprechender schulinterner Fortbildung

Voraussetzungen:

  • abgeschlossenes Studium der Sozialen Arbeit an einer Hochschule für angewandte Wissenschaften (Bachelor)
  • gute Kenntnisse des bayerischen Bildungswesens mit seinen verschiedenen Schularten
  • Beherrschung sozialpädagogischer bzw. pädagogischer Methodik
  • Selbständigkeit und Konfliktfähigkeit
  • nachweisbare Erfahrungen im Projektmanagement und in der Teamarbeit

Die Stellen sind unbefristet; die Eingruppierung erfolgt in Entgeltgruppe TV-L E9.
Schwerbehinderte werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Gemäß Art. 7 Abs. 3 BayGlG werden Frauen besonders aufgefordert, sich zu bewerben.
Die Stellen sind teilzeitfähig. Bei Interesse an einer Teilzeitbeschäftigung wird um Angabe des gewünschten Stundenumfangs gebeten.
Ihre aussagekräftige Bewerbung, die neben den Studienabschlüssen auch einen Lebenslauf, ggf. den Nachweis über Praktika enthält, richten Sie bitte umgehend an eine der 7 Bezirksregierungen.

Die Bewerbungen sind zwingend jeweils an folgende Adressen zu richten:

Bewerbungsschluss ist der 16.08.2018 (Eingang bei der Regierung).

Die Stellen sind über ganz Bayern und verschiedene Schularten verteilt. Daher ist die Angabe einer regionalen/ örtlichen Präferenz sowie die gewünschte(n) Schulart(en) für den Einsatz in der Bewerbung erforderlich.

Konkrete Stellenangebote erhalten Sie über die angegebenen Ansprechpartner bzw. gegebenenfalls auf den Homepages der jeweiligen Bezirksregierungen.

Bei Rückfragen zur Stellenausschreibung stehen im Staatsministerium für Unterricht und Kultus, Referat IV.11 zur Verfügung:

Anmerkung:
In Niederbayern werden die sieben Stellen folgenden Schulen zugewiesen:
BS Deggendorf II
BS I Straubing
GS Eggenfelden
GMS Riedenburg
MS St. Josef Straubing
RS Ergolding
Hans-Leinberger-Gymnasium Landshut.
Der Einsatz an weiteren ortsnahen Schulen ist jeweils möglich.