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Einrichtungen nach § 35, 36 Betäubungsmittelgesetz

Staatliche Anerkennungen von Einrichtungen im Sinne von §§ 35, 36 BtMG

Den Strafvollstreckungsbehörden steht bei Straftaten, die aufgrund einer Betäubungsmittelabhängigkeit begangen worden sind und mit nicht mehr als zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet worden sind, die Möglichkeit zu, die Strafvollstreckung zurückzustellen, wenn sich der Verurteilte in eine Einrichtung begibt, die dazu dient die Abhängigkeit zu beheben oder einer erneuten Abhängigkeit entgegenzuwirken („Therapie statt Strafe“). Wird die Behandlung nach der Zurückstellung der Strafe in einer staatlich anerkannten Einrichtung durchgeführt, ist die Zeit der Behandlung auf die Strafe grundsätzlich anrechnungsfähig. Für die Anerkennung derartiger Einrichtungen ist die Regierung von Niederbayern bayernweit zuständig.

Anerkennungsfähig sind stationäre, teilstationäre und ambulante Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe in Bayern, sofern sie eine der Rehabilitation dienende Behandlung für Suchtmittelkranke durchführen und die fachlichen, personellen und räumlichen Voraussetzungen erfüllen.

Weitere Einzelheiten zu den Anerkennungsvoraussetzungen und den vorzulegenden Unterlagen können dem unten angefügten Merkblatt entnommen werden.

pdf Merkblatt (pdf, 12 KB)

Für Ihren Antrag benutzen Sie bitte folgendes Formular:

 

Ansprechpartner
Wolfgang Auserwählt
Sachgebiet 55.2
Tel.: 08 71 / 8 08-16 41
Fax: 08 71 / 8 08-16 29
E-Mail: wolfgang.auserwaehlt@reg-nb.bayern.de