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Schwangerschaftsabbrüche

Erlaubnis zur Durchführung von Schwangerschaftsabbrüchen

Die Erlaubnis gem. Art. 3 Bayerisches Schwangerenhilfeergänzungsgesetz (BaySchwHEG) benötigen Krankenhäuser, Privatkrankenanstalten und ärztliche Praxen, es sei denn sie sind im Krankenhausplan mit der Fachrichtung „Gynäkologie und Geburtshilfe“ aufgenommen oder werden von öffentlich-rechtlichen Trägern in einer Rechtsform des öffentlichen oder privaten Rechts betrieben.

Der Antrag ist beim zuständigen Gesundheitsamt zu stellen.

In dem Antrag ist nachzuweisen, dass

  • die notwendige Nachbehandlung nach dem Schwangerschaftsabbruch sichergestellt ist,
  • Ärzte mit fachärztlicher Anerkennung auf dem Gebiet "Frauenheilkunde und Geburtshilfe", die die Fortbildung zu medizinischen und ethischen Aspekten des Schwangerschaftsabbruches absolviert haben, sowie ausreichend fachlich geeignetes Assistenzpersonal zur Verfügung stehen,
  • die Versorgung durch Ärzte mit fachärztlicher Anerkennung auf dem Gebiet "Anästhesiologie" sichergestellt ist,
  • eine ausreichende Notfallintervention möglich ist,
  • die räumlichen Gegebenheiten Gewähr dafür bieten, dass die Schwangerschaftsabbrüche nach den Regeln der ärztlichen Kunst, den Anforderungen der Hygiene und ohne sonstige Gefährdung der Schwangeren durchgeführt werden können,
  • die zur Feststellung des Alters der Schwangerschaft erforderliche Geräteausstattung vorhanden ist.

 

Ansprechpartner
Wolfgang Auserwählt
Sachgebiet 55.2
Tel: 08 71 / 8 08-16 41
Fax: 08 71 / 8 08-16 29
E-Mail: wolfgang.auserwaehlt@reg-nb.bayern.de