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Tierseuchenbekämpfung

TierseuchenrechtQuelle: Bundesministerium für Ernährung,
Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Die staatlichen Maßnahmen zur Verhütung und Bekämpfung von Tierseuchen beruhen fast vollständig auf europäischem Recht. Die konkreten tierseuchenrechtlichen Vorgaben zur Sicherstellung der Freizügigkeit im Handelsverkehr mit lebenden Tieren und tierischen Erzeugnissen innerhalb der Europäischen Union finden sich im deutschen Tierseuchengesetz und mehreren daran anknüpfenden fachrechtlichen Verordnungen, wie z.B. auch der Binnenmarkt-Tierseuchenschutz-Verordnung. Die Vorgaben dienen der Sicherstellung der für den Handelsverkehr erforderlichen Tiergesundheitsgarantien, der frühzeitigen Erkennung und Eindämmung verschiedener Tierkrankheiten und der systematischen Verdrängung von wirtschaftlich bedeutenden Tierseuchen aus der heimischen Tierpopulation.

Das Sachgebiet 54 ist zuständig für die fachlichen Aspekte der Zulassungen und die regelmäßige Überwachung z.B. von Viehhandelsunternehmen, Händerställen, Sammelstellen für Rinder, Schweine, Schafe, Ziegen oder Pferde. Die Betriebszulassung ist Voraussetzung, damit diese Betriebe am innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit lebenden Tieren teilnehmen dürfen.

Die landkreisübergreifende Organisation und Koordinierung von Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen der Kreisveterinärbehörden im Falle des Ausbruchs bestimmter hoch ansteckender Tierseuchen (z.B. Maul- und Klauenseuche, klassische Schweinepest, Geflügelpest) ist ebenfalls Aufgabe des Sachgebiets 54.

Tierseuchenrecht Statistik1 S Landwirtschaftliche Tierhaltungen in Niederbayern 2011 (Quelle: TIZIAN)

 

Tierseuchenrecht Statistik 2Landwirtschaftliche Nutztiere in Niederbayern 2011 (Quelle: TIZIAN)

 

Anträge und Merkblätter (Download-Bereich)

  • Betriebszulassungen gem. § 15 der Binnenmarkt-Tierseuchenschutz-Verordnung (BmTierSSchV) für den innergemeinschaftlichen Handelsverkehr mit Nutztieren, Samen, Embryonen, Eizellen und Bruteiern:

 

 Weiterführende Informationen