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Rote Listen

Rote Listen sind Verzeichnisse gefährdeter oder bereits ausgestorbener Arten. Auch für Pflanzengesellschaften und Biotoptypen existieren Rote Listen.
Sie analysieren die Bestandsgröße und die Bestandsentwicklung und treffen Einstufungen hinsichtlich des Ausmaßes der Gefährdung. Übliche Kategorien sind: ausgestorben oder verschollen, Vom Aussterben bedroht, stark gefährdet und gefährdet.

Rote Listen sind ein wichtiges Instrument des Naturschutzes, indem sie unter anderem

  • als Argumentations- und Entscheidungshilfen für umwelt- und raumrelevante Planungen herangezogen werden,
  • den notwendigen Handlungsbedarf im Naturschutz aufzeigen (Grundlage für Arten- und Biotopschutzmaßnahmen sowie für Artenhilfsprogramme),
  • auf den Erfolg von Naturschutzmaßnahmen schließen lassen,
  • künftige Forschungen anregen und
  • Behörden und der Öffentlichkeit als Informationsquelle über die Gefährdungssituation der Arten dienen.

 

Schwarzstorch LorenzSchwarzstorch (Foto: Lorenz)

Der Schwarzstorch

Der Schwarzstorch war in Bayern nahezu ausgestorben. Er hat erfreulicherweise in den letzten Jahren wieder deutlich zugenommen und ist daher derzeit nur noch als „gefährdet“ eingestuft.

Detaillierte Informationen zum Schwarzstorch finden Sie auf den Seiten des Deutschen Verbands für Landschaftspflege.

Rote Listen gibt es auf verschiedenen Gebietsebenen:

Für Niederbayern gibt es eine pdf Rote Liste der Pflanzen Niederbayerns (pdf, 6,3 MB)).
Laufend aktualisiert wird diese Rote Liste unter www.flora-niederbayern.de.