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Freizeit und Erholung

Erholung in der freien Natur

Nach der bayerischen Verfassung hat jedermann das Recht auf Naturgenuss und Erholung in der freien Natur. Die freie Zugänglichkeit der Natur und die Erhaltung vielfältiger Erholungsmöglichkeiten sind für unsere Gesellschaft Werte von hoher Bedeutung und unverzichtbar. Landschaftlich besonders attraktive Gebiete sind dabei oftmals aber auch ökologisch hochwertige Räume, die wichtige Lebens- und Rückzugsräume für viele wildlebende Tiere und Pflanzen darstellen. Hier gilt es ein vertretbares Miteinander von Mensch und Natur zu finden.

Freizeit KletternKlettern im Bayerischen Wald
(Foto: Pütsch)

Über allgemeine Rechte und Pflichten bei der Freizeit- und Sportausübung formiert das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit. Der online-Ratgeber "Freizeit und Natur" gibt hierbei nützliche Hinweise zur umweltgerechten Ausübung von Freizeitaktivitäten wie Baden, Klettern, Schneeschuhgehen oder Pilze Sammeln. In Schutzgebieten wie z. B. dem Nationalpark Bayerischer Wald oder den Niederbayerischen Naturschutzgebieten sind darüber hinaus die einschlägigen Schutzgebietsverordnungen mit u. U. speziellen Verhaltens- und Betretungsregelungen zu beachten.

Für den Bayerischen Wald und das Altmühltal liegen für das Klettern mit der „Kletterkonzeption Bayerischer Wald“ sowie der „Kletterkonzeption unteres Altmühltal und Donaudurchbruch“ zwischen Regierung von Niederbayern und Natursportverbänden abgestimmte konkrete Raumnutzungs- und Lenkungskonzepte vor. Die Kletterkonzeption Bayerischer Wald ist als pdf Heft 2 der Schriftenreihe „Naturschutz in Niederbayern“ (pdf, 6,3 MB) erschienen. Sie können Sie in unserm Bestellservice kostenlos bestellen. Die Kletterkonzeption unteres Altmühltal und Donaudurchbruch finden sie hier online.

Für das Bootswandern gibt es im Naturraum Donautal zwischen Vohburg und Bad Abbach ein abgestimmtes Lenkungskonzept.

 

Gartenschauen

Gartenschauen haben in Deutschland eine bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurückreichende Tradition. Lange Zeit verstand man darunter kurzfristige Blumenschauen und gärtnerische Verkaufsausstellungen. Mittlerweile finden in zweijährigem Abstand Bundesgartenschauen statt. In größeren zeitlichen Abständen findet eine Internationale Gartenausstellung statt. In Bayern findet alle zwei Jahre eine Landesgartenschau sowie in den Jahren dazwischen eine Veranstaltung "Natur in der Stadt / Gemeinde", die sogenannte Regionalgartenschau statt.

In Niederbayern wurde erstmalig 2007 die Regionalgartenschau Waldkirchen mit dem Motto „aufwärts, himmelwärts – Natur in Waldkirchen“ mit großem Erfolg durchgeführt. Die erste niederbayerische Landesgartenschau findet 2014 unter dem Motto "donaugartenschau" in Deggendorf statt.

 

Förderung

Erholungsmaßnahmen und Gartenschauen werden durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Gesundheit bzw. die Regierung von Niederbayern gefördert. Grundlagen hierfür sind die

 

Ansprechpartner
Fördermaßnahmen im Erholungsbereich
Elfriede Wiesmeier
Tel.: 08 71 / 8 08-18 33
E-Mail: elfriede.wiesmeier@reg-nb.bayern.de

Margot Shimokawa
Tel.: 08 71 / 8 08-18 34
E-Mail: margot.shimokawa@reg-nb.bayern.de

 

Weiterführende Informationen