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Förderung von Klimaschutzmaßnahmen der Kommunen und anderer Körperschaften des öffentlichen Rechts (KlimR)

Den bayerischen Kommunen und anderen Körperschaften des öffentlichen Rechts stehen jährlich rund 1,5 Millionen Euro zur Verfügung um die Treibhausgasemissionen weiter zu senken. Ziel des Freistaates Bayern ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen bis 2030 jährlich auf unter fünf Tonnen pro Kopf zu reduzieren, bis 2050 soll dieser bei unter zwei Tonnen liegen.

Das neu konzipierte Förderprogramm soll dabei helfen, bestehende Lücken zwischen der Erstellung von Energiesparkonzepten und deren praktischer Umsetzung zu schließen. Dabei werden hauptsächlich planerische, nichtinvestive Maßnahmen gefördert, wie etwa die Einführung eines kommunalen Energiemanagements oder die Teilnahme an Qualitätsmanagement- und Zertifizierungsmaßnahmen (z. B. der „European Energy Award“).

In Einzelfällen sind allerdings auch investive Maßnahmen förderfähig, z.B. in Form von Demonstrationsvorhaben und Pilotprojekten oder bei Vorhaben mit klimaverträglichen und vorbildlichen Energiestandards, in Form des Passivhausstandards bei Neubauten oder des „Drei-Liter-Haus“-Standards bei Gebäudesanierungen.

Zu Bedenken gilt: Eine Förderung im Rahmen der Richtlinien des „KlimR-Förderprogramms“ ist nur bei öffentlichen Gebäuden, wie z.B. Rathäusern, Schulen, Krankenhäusern, oder Kindergärten möglich; jede der genannten Maßnahmen kann mit bis zu 30.000 € gefördert werden. 

Antragsberechtigte

  • Kommunale Körperschaften (Kommunen) und deren Zusammenschlüsse
  • Kommunalunternehmen
  • Andere Körperschaften des öffentlichen Rechts
  • Im Einzelfall auch sonstige Zuwendungsempfänger (z.B. Vereine)

Fristen

Förderanträge müssen der jeweils zuständigen Bezirksregierung bis spätestens 31.12.2016 vorliegen.

Weitere Informationen

pdf Förderrichtlinien und Antragsformular (pdf, 114 KB)

Ansprechpartner
Bernd Wiesner
Tel.: 08 71 / 8 08-13 65
Fax: 08 71 / 8 08-13 70
E-Mail: bernd.wiesner@reg-nb.bayern.de