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Abfallwirtschaft und Bodenschutz

Abfallwirtschaft

MüllverbrennungsanlageMüllverbrennungsanlage

Abfallwirtschaft ist heute Teil der Organisation und Bewältigung unseres Produktions- und Konsummusters. Eine geordnete und verantwortungsbewusste Abfallwirtschaft leistet einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Wirtschaftsweise. Stand in der Vergangenheit die Abfallbeseitigung im Vordergrund, so hat sich das Spektrum im Laufe der Zeit enorm aufgeweitet. Die Schwerpunktsetzung hat sich deutlich in Richtung Abfallvermeidung und -verwertung mit dem Ziel der Ressourcenschonung und Rohstoffsicherung verschoben. Dabei spielt die Produktverantwortung der Hersteller und Vertreiber ihrer Wirtschaftsgüter mittlerweile eine zentrale Rolle.

Für Abfälle, die verwertet werden, kann der Abfallerzeuger und Besitzer die Entsorgungswege, die in der Regel privatwirtschaftlich angeboten werden, frei wählen. Trotz aller Anstrengungen in den letzten Jahrzehnten fallen nach wie vor nicht nutzbare Abfälle an, die umweltverträglich zu beseitigen sind. Diese Aufgabe übernehmen die Landkreise und kreisfreien Städte, die hierfür die notwendigen Einrichtungen wie Müllverbrennungsanlagen und Deponien errichten und betreiben. Um die finanzielle Belastung der Bürger so gering wie möglich zu halten, wird diese Aufgabe oft in kommunaler Zusammenarbeit über Zweckvereinbarungen oder Mitgliedschaften in Zweckverbänden wahrgenommen.

 

Organisation der kommunalen Abfallwirtschaft in Niederbayern

Abfallzweckverbände

 

Für die Beseitigung der in Niederbayern anfallenden, brennbaren Abfälle werden die nachfolgenden, bayerischen Müllverbrennungsanlagen über langfristig angelegte Verträge genutzt:

 

Für die Ablagerung der nicht brennbaren, inerten Abfälle stehen im Regierungsbezirk nachfolgende vier Deponien der Deponieklassen I und II zur Verfügung:

  • Außernzell (DK II)
  • Hellersberg (DK I)
  • Spitzlberg (DK II) und
  • Asbach (DKI/II)

 

Bodenschutz

Schutt abladen verbotenSchutt abladen verboten

Bodenschutz ist eine umfassende Querschnittsaufgabe, die im Spannungsfeld der unterschiedlichen, zum Teil konkurrierenden Bodennutzungen wahrzunehmen und zu koordinieren ist.

Boden ist neben Wasser und Luft eine unverzichtbare Lebensgrundlage. Der Schutz des Bodens hat das vorrangige Ziel, die Vielfalt und die Funktionsfähigkeit des Bodens zu bewahren und für eine verantwortungsvolle und sparsame Nutzung zu sorgen. Dort, wo bereits in der Vergangenheit durch den sorglosen Umgang mit umweltrelevanten Stoffen und Abfällen Umweltschäden entstanden sind, besteht ebenfalls Handlungsbedarf. Ein Schwerpunkt des Bodenschutzes liegt somit in der Sanierung von industriellen Altlasten und Abfallablagerungen.

 

Aufgaben des Sachgebiets 50 im Bereich Abfallwirtschaft und Bodenschutz

  • Fachaufgaben der Abfallentsorgung, der Altlastensanierung und des Bodenschutzes
  • Fachaufgaben im Rahmen von abfallrechtlichen Genehmigungsverfahren für Deponien und BImSchG-Anlagen aus abfallwirtschaftlicher Sicht
  • Beratung der Fachkräfte der Kreisverwaltungsbehörden und der Abfallzweckverbände bei Fragen der Abfallentsorgung

 

Ansprechpartner
Bernd Kussinger (stellv. Sachgebietsleiter)
Tel.: 08 71 / 8 08-1890
E-Mail: bernd.kussinger@reg-nb.bayern.de

Katharina Aiblinger-Madersbacher
Tel.: 08 71 / 8 08-1842
E-Mail: katharina.aiblinger-madersbacher@reg-nb.bayern.de

 

Weiterführende Informationen