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Störfallvorsorge

StörfallBrand in einem Mineralöltanklager
Quelle: Münchener Rückversicherung

Damit z. B. ein Brand in einem Mineralöltanklager (s. Bild) nicht passiert, kümmert sich das Sachgebiet 50 der Regierung von Niederbayern auch um die Belange der Anlagensicherheit im Vollzug der Störfall-Verordnung.

Derzeit (Stand 2016) gibt es in Niederbayern 37 Betriebe, die unter den Anwendungsbereich der Störfall-Verordnung fallen.

Dabei erstellen die Mitarbeiter des Sachgebiets für Betriebe, die unter den Anwendungsbereich der Störfall-Verordnung fallen, ein Überwachungssystem und ein Überwachungsprogramm. Zudem koordiniert die Regierung die Zusammenarbeit der einzelnen Fachbehörden und klärt Zweifelsfragen des Vollzugs dieser Verordnung.

Im Überwachungssystem wird die Häufigkeit der Überwachung von sämtlichen Betrieben im Regierungsbezirk Niederbayern mittels eines risikobasierten Ansatzes festgelegt. Dieser berücksichtigt z.B. die Menge an gefährlichen Stoffen, die physikalischen Bedingungen unter denen der Umgang mit diesen Stoffen stattfindet, die Entfernung zur Wohnbebauung oder auch das Vorhandensein anderer Betriebe in der Nachbarschaft.

Das Überwachungsprogramm legt die einzelnen Themenbereiche der Überwachung, sowie eventuelle Schwerpunkte beim Vor-Ort-Termin fest. Zudem bestimmt die Regierung, welche Fachbehörden an dem Vor-Ort-Termin teilnehmen und betreut die Inspektionen.

Damit ein einheitlicher Vollzug der Störfall-Verordnung innerhalb Europas gewährleistet wird, erstellt das Sachgebiet 50 der Regierung von Niederbayern zusammenfassende Berichte über die durchgeführten Inspektionen und deren Ergebnisse und leitet diese an das bayerische Umweltministerium weiter.

 

Ansprechpartner
Günter Raab (Sachgebietsleiter)
Tel.: 08 71 / 8 08-1840
E-Mail: guenter.raab@reg-nb.bayern.de

Christian Hammerl
Tel.: 08 71 / 8 08-1845
E-Mail: christian.hammerl@reg-nb.bayern.de

 

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