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Präsentation der Förderprogramme zur Energiewende in Niederbayern „Alte Lasten – Neue Energien“ und „Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“

Förderprogramm „Alte Lasten – Neue Energien“

Brachliegende Industrie- und Deponieflächen sollen künftig vermehrt in neue Photovoltaik-Standorte umgewandelt werden. Dort können die Anlagen verträglich in die Landschaft integriert werden. Laut einer Studie im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums könnten so an 40 Standorten in Bayern, darunter die ehemalige Deponie Gaden-Abensberg (Landkreis Kelheim), jährlich insgesamt rund 37 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Damit könnten rund 10 000 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden – das entspricht dem privaten Stromverbrauch einer Stadt wie Freising. Außerdem könnten rund 65 Hektar stillgelegte Deponieflächen wieder sinnvoll genutzt werden.
Das Förderprogramm läuft seit 1. August und stellt jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll der finanzielle Mehraufwand abgefedert werden, den Betreiber an Planungs- und Baukosten haben, wenn sie eine alte Deponie in einen neuen Solar-Standort umwandeln. Die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) soll das Förderprogramm umsetzen.

 

Vorträge

 

Förderprogramm „Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“

Um den Kommunen und Bürgern den Einstieg in eine regionale Energieerzeugung auf Basis von Ökoenergien zu erleichtern, hat das Bayerische Umweltministerium ein neues Förderprogramm für Kommunen und Bürgeranlagen aufgelegt. Es läuft seit 1. September und stellt bis 2014 sechs Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Kommunen und Bürger bei der Planung von Ökoenergie-Projekten, zum Beispiel bei der Wahl des richtigen Anlagenstandorts oder der Wirtschaftlichkeitsprüfung unterstützt werden. Gefördert werden unter anderem Machbarkeitsstudien, Vorprojekte und Rechtsberatungen mit bis zu 44 000 Euro je Projekt.

 

Vortrag