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Pressemitteilung 122/2012

11.04.2012 - 122/2012
Niederbayern / Verkehr
Der Staat schiebt den Busverkehr an
11,3 Millionen Euro für den ÖPNV in Niederbayern im Jahr 2011

Park+Ride-Anlage in DingolfingDas neue Parkhaus am Bahnhof in Dingolfing
hat Platz für 130 Fahrzeuge und wird mit
einem Zuschuss von rund 980 000 Euro
etwa zur Hälfte vom Freistaat finanziert.

Städte und Landkreise mit einem gut ausgebauten Netz für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) bieten ihren Bewohnern eine hohe Lebensqualität. Denn so sind die Menschen nicht auf ein eigenes Auto angewiesen, um zügig von einem Ort zum anderen zu kommen – das schont den Geldbeutel und die Umwelt. Damit das so bleibt, hat die Regierung von Niederbayern das niederbayerische Busnetz im vergangenen Jahr mit rund 11,3 Millionen Euro gefördert. Das Geld für die Kommunen und Verkehrsunternehmen war vom Landtag bereitgestellt worden.

Für die Landkreise und kreisfreien Städte gab es insgesamt knapp 3,8 Millionen Euro als Ausgleich für die Organisation des ÖPNV in den Kommunen. Der Betrag wird unter anderem für den Ausbau des ÖPNV-Netzes verwendet. Außerdem soll die Förderung dazu beitragen, die Fahrpreise niedrig zu halten.

Gymnasium in RohrDie neuen Haltestellen am Gymnasium in Rohr
machen den Busverkehr für die Schüler
sicherer – so ist die ÖPNV-Förderung
besonders gut investiert.

Als Ausgleich für Rabatte für Schüler, Auszubildende und Studenten erhielten private und kommunale Verkehrsunternehmen 5,3 Millionen Euro. Daneben bekamen sie gut 1,8 Millionen Euro Zuschuss für den Kauf von 26 Linienbussen.

Beim Ausbau der ÖPNV-Infrastruktur unterstützte die Regierung von Niederbayern öffentliche und private Träger im vergangenen Jahr mit mehr als 400 000 Euro. Zuschüsse gab es unter anderem für den Neubau einer Park+Ride-Anlage am Bahnhof in Dingolfing (Landkreis Dingolfing-Landau) und für neue Haltestellen vor dem Gymnasium in Rohr (Landkreis Kelheim).