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Pressemitteilung 14/2012

17.01.2012 - 14/2012
Niederbayern / Verwaltung
Neuer Chefingenieur für Niederbayern
Robert Esterl als Leiter der Bauabteilung der Regierung ins Amt eingeführt

Pm12014 1Robert Esterl kümmert sich für
den Freistaat um alle Arten des
Bauens in der Region.

Regierungspräsident Heinz Grunwald hat heute Robert Esterl als neuen Leiter des Bereichs „Planung und Bau“ der Regierung von Niederbayern in Landshut ins Amt eingeführt. Der 50-jährige Bauingenieur hatte im Dezember 2011 die Nachfolge des verstorbenen Wolfgang Friedl angetreten.

„Ein Ingenieur hat’s schwör, sagt der Volksmund. Aber für Sie scheint das Sprichwort nicht zu gelten“, sagte Grunwald. Esterl mache mit bewundernswerter Leichtigkeit tolle Arbeit und sei bei Abgeordneten, Landräten und Bürgermeistern hoch angesehen. „Einen besseren Kandidaten für Ihren neuen Job konnte es also gar nicht geben.“

„Die Landräte freuen sich, dass Sie der neue Chef sind, weil wir bisher schon viel Freude mit Ihnen hatten“, sagte Heinrich Trapp, Landrat des Landkreises Dingolfing-Landau, der für die niederbayerischen Landkreise sprach. Er appellierte an Esterl, sich weiter dafür einzusetzen, dass der Freistaat die niederbayerische Infrastruktur – vor allem die Staatsstraßen – in Schuss hält und ausbaut.

Pm12014 2„Die Bauabteilung der Regierung steht bei
aktuellen Themen wie der Energiewende fast
immer mit im Brennpunkt – es wird also nicht
langweilig“, sagte Robert Esterl in seiner
Antrittsrede.

Das war auch einer der Wünsche von Passaus Oberbürgermeister Jürgen Dupper, der die niederbayerischen Städte vertrat: „Wir wollen, dass Unternehmer mit Arbeitsplätzen im Gepäck über gute Infrastruktur zu uns kommen.“ Dupper lobte die Bauabteilung der Regierung und ihre Partnerbehörden wie die Staatlichen Bauämter als unverzichtbare Partner der Städte. „Sie organisieren die Zukunft Niederbayerns.“

„Die Bauabteilung der Regierung steht fast immer mit im Brennpunkt“, sagte Esterl. Sei es bei der Energiewende, beim demographischen Wandel oder bei der Genehmigung schwieriger Bau- und Infrastrukturprojekte wie der B 15 neu oder der A 94. „Es wird also nicht langweilig werden.“

Esterl, geboren im oberbayerischen Neumarkt Sankt Veit, hat an der Technischen Universität in München studiert und begann 1986 seine Laufbahn in der bayerischen Bauverwaltung. Nach Stationen bei der Autobahndirektion Südbayern, der Obersten Baubehörde im Innenministerium und den Straßenbauämtern Landshut und Deggendorf kam er 2007 zur Regierung von Niederbayern. Dort war er zuletzt Leiter des Sachgebiets Straßenbau.

Pm12014 3Robert Esterl (links) nach seiner
Amtseinführung durch Regierungspräsident
Heinz Grunwald (Zweiter von links) im
Gespräch mit Ministerialdirigentin Ingrid Simet
und Ministerialdirigent Helmut Schütz von der
Obersten Baubehörde (OBB) im bayerischen
Innenministerium. Die Bauabteilung der
Regierung ist der verlängerte Arm der OBB
in Niederbayern.

Als Leiter der Bauabteilung fallen nun alle Arten des Bauens in Niederbayern in seinen Verantwortungsbereich. In dieser Abteilung wird der Bau von Autobahnen, Bundes- und Staatsstraßen genehmigt. Die Mitarbeiter unterstützen den Bau und die Modernisierung von Mietwohnungen und öffentlichen Gebäuden durch staatliche Förderung.

Zusammen mit Städten und Gemeinden entwickeln sie Konzepte, um einzelne Viertel attraktiver zu machen oder die Zentren zu stärken. Bei der Umsetzung helfen sie den Kommunen mit Steuergeldern. Weitere Aufgaben sind die Energieberatung und Energiebeschaffung für staatliche Behörden sowie die Aufsicht über die staatlichen Bauämter in der Region.