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Pressemitteilung 142/2012

26.04.2012 - 142/2012
Niederbayern / Berufliche Schulen
Neue Berufsschulsprengel in Niederbayern
Regierung beschließt Änderungen zum Schuljahr 2012/13

Die Regierung von Niederbayern hat in Abstimmung mit Industrie- und Handelskammer, Handwerkskammer, Innungen, Kommunen und Schulen einige Sprengeländerungen in der niederbayerischen Berufsschul-Landschaft beschlossen. Damit ändern sich die Profile und Einzugsgebiete von acht Schulen. Gültig sind die neuen Sprengel mit dem Beginn des kommenden Schuljahres. Grund für die Sprengeländerungen sind der Schülerrückgang in einigen Berufen und die bestmögliche Auslastung der 18 Berufsschulen in Niederbayern.

Die angehenden Bäcker, Konditoren und Fachverkäuferinnen aus Schlag (Außenstelle der Berufsschule Waldkirchen) besuchen künftig die Berufsschule Vilshofen.

Die künftigen Bäcker, Konditoren und Fachverkäuferinnen aus der Berufsschule I in Deggendorf werden demnächst in der Berufsschule I in Straubing ausgebildet.

Ab der elften Jahrgangsstufe werden alle niederbayerischen Konditorenlehrlinge wie bisher in der Berufsschule I in Straubing unterrichtet.

Die Zimmerer im Berufsgrundschuljahr (rein schulische Ausbildung im ersten Jahr der Lehre) der Berufsschule Vilshofen werden auf die Berufsschulen in Waldkirchen und Pfarrkirchen aufgeteilt.

Die Tischlerlehrlinge aus Bogen (Außenstelle der Berufsschule I Straubing) besuchen künftig die Berufsschule I in Deggendorf.

Die Azubis zum pharmazeutisch-kaufmännischen Angestellten der Berufsschule II in Passau wechseln in die Berufsschule II nach Landshut. Diese Lehrlinge werden dann nur noch an einem Standort in Niederbayern unterrichtet.

Die angehenden Friseure aus der Berufsschule Regen gehen demnächst auf die Berufsschule I in Deggendorf.

Für die Fleischer und Fleischereifachverkäuferinnen soll es künftig nur noch die Berufsschulstandorte Landshut (Berufsschule I) und Passau (Berufsschule I) geben. Das notwendige Anhörungsverfahren dazu soll bis zum Ende des laufenden Schuljahres abgeschlossen sein.