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Pressemitteilung 143/2012

27.04.2012 - 143/2012
Niederbayern / Gewerbeaufsicht
Vorsicht bei Zubehör für Motorsensen und Freischneider
Gewerbeaufsichtsamt der Regierung warnt vor unsicherem Schneidwerkzeug

SchneidwerkzeugeSolche Schneidwerkzeuge für Motorsensen
können beim Einsatz brechen, in Einzelteilen
weggeschleudert werden und Menschen
lebensbedrohlich verletzen. Darum ist der
Verkauf mittlerweile verboten – Vorsicht beim
Werkzeugkauf ist trotzdem noch geboten.

Das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Niederbayern warnt zu Beginn der Gartensaison vor schlegelartigen Schneidwerkzeugen aus Metall für Motorsensen und Freischneider. Das gefährliche Zubehör besteht zum Beispiel aus Ketten, Messern oder Bürsten, die mit einem Drehkopf verbunden sind. Diese Schneidwerkzeuge können beim Einsatz brechen, in Einzelteilen weggeschleudert werden und Menschen lebensbedrohlich verletzen.

Darum hat die EU den Verkauf verboten. Weil aber trotz Kontrollen nicht ausgeschlossen werden kann, dass solche Werkzeuge noch erhältlich sind, rät die Gewerbeaufsicht dringend davon ab, sie zu kaufen und zu benutzen. Verwendet werden sollten nur Werkzeuge, die vom Hersteller für das jeweilige Gerät zugelassen sind.

Motorsensen und Freischneider sind tragbare Gartengeräte, die zum Schneiden von Gras, Pflanzen, Gestrüpp und sogar kleinen Bäumen verwendet werden. An diesen Geräten können je nach Verwendungszweck unterschiedliche Schneidwerkzeuge montiert werden.

Nähere Informationen gibt es im Dezernat Marktaufsicht im Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Niederbayern unter Telefon 0871/808 17 40.