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Pressemitteilung 248/2012

26.07.2012 - 248/2012
Niederbayern / Wasserwirtschaft
Staat fördert die niederbayerische Wasserwirtschaft
40 Millionen Euro für Wasserversorgung, Hochwasserschutz und Gewässerpflege

Die niederbayerische Wasserwirtschaft ist gut bedient. Rund 41,2 Millionen Euro gibt es im laufenden Jahr vom Freistaat und von der EU für den Ausbau der Wasserversorgung und Abwasserentsorgung, für den Hochwasserschutz und für die Pflege von kleinen Bächen, Flüssen und Seen. Mit dem Geld können 119 Projekte von Kommunen in der Region bezuschusst werden.

Mit 39 Millionen Euro fließen rund 35 Prozent des Etats im bayerischen Förderprogramm für Wasserver- und Abwasserentsorgungsanlagen nach Niederbayern. Damit können 86 kommunale Projekte der Abwasserentsorgung und 14 der Wasserversorgung subventioniert werden. Die größten davon sind in Hebertsfelden (Landkreis Rottal-Inn, 1,9 Millionen Euro Förderung), Bad Birnbach (Landkreis Rottal-Inn, 1,8 Millionen Euro), Haidmühle (Landkreis Freyung-Grafenau, 1 Million Euro) und Grafling (Landkreis Deggendorf, 1 Million Euro).
So werden die Anschlussgrade an zentrale Kläranlagen und Wasserversorgungsanlagen, die derzeit bei 90,5 Prozent und 93,6 Prozent liegen, weiter gesteigert. Insgesamt sind seit dem Jahr 2000 zur Entlastung der Kommunen rund 465 Millionen Euro Förderung in Projekte der zentralen Wasserver- und Abwasserentsorgung geflossen.

Auch bei den kommunalen Wasserbauten an kleinen Bächen, Flüssen und Seen (Gewässer 3. Ordnung) werden dieses Jahr 19 Vorhaben in Niederbayern mit insgesamt 2,2 Millionen Euro von Freistaat und EU gefördert. Die größten davon sind die Hochwasserschutzmaßnahmen in Regen (700 000 Euro) und Niederaichbach (Landkreis Landshut, 260 000 Euro).
Mit den Zuschüssen können Investitionen von etwa 4,5 Millionen Euro angeschoben werden. Das dient der Verbesserung des Hochwasserschutzes, der Umsetzung der Wasserrahmenrichtlinie und der Gewässerunterhaltung.
 

Pm12248Dank staatlicher Hilfe kann der Anschlussgrad der niederbayerischen Haushalte an zentrale Kläranlagen von derzeit 90,5 Prozent weiter steigen.