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Pressemitteilung 251/2012

26.07.2012 - 251/2012
Niederbayern / Schule
Die Mittelschule ist akzeptiert
Weiterentwickelte Hauptschule zieht viele Schüler an

Die Mittelschule kommt in Niederbayern sehr gut an. In ganz Bayern übertreffen die Schülerzahlen die Erwartungen und auch in der Region zieht die weiterentwickelte Hauptschule viele Schüler an. Im neuen Schuljahr wird es 115 Mittelschulen und nur noch fünf Hauptschulen geben. Das Konzept mit mehr individueller Förderung und intensiver Berufsvorbereitung geht auf – und sichert den Erhalt der kleinen Schulen.

In Mainburg, Plattling und Vilshofen gibt es eigenständige Mittelschulen. Sie erfüllen die Kriterien wie berufsorientierende Zweige und Ganztagsbetreuung ohne Partner. Die übrigen Mittelschulen haben sich in 36 Verbünden mit bis zu sechs Mitgliedern zusammengeschlossen. Die Mittelschulen in Velden (Landkreis Landshut) und Wiesenfelden (Landkreis Straubing-Bogen) gehören zu Verbünden, die nach Oberbayern und in die Oberpfalz reichen.

Die Vorteile der Mittelschule gegenüber der Hauptschule sind das Ganztagesangebot, der Weg zum mittleren Schulabschluss, mehr individuelle Förderung der Schüler, die Kooperation mit Partnern aus der Wirtschaft und der Arbeitsagentur und die Zusammenarbeit mit der Berufsschule. Außerdem helfen an vielen Mittelschulen Berufseinstiegsbegleiter den Absolventen beim Sprung in die Arbeitswelt.
Das gute Angebot überzeugt Eltern und Schüler. Die Akzeptanz zeigt sich auch in Zahlen: Im kommenden Schuljahr werden rund 23 100 Schüler die niederbayerischen Mittelschulen besuchen. Das sind zwar weniger als in den Jahren zuvor (Schuljahr 09/10: 25 700 Schüler, 10/11: 24 500, 11/12: 23 900), aber im Vergleich zu den anderen Schularten wirkt sich der allgemeine Schülerrückgang wegen des demografischen Wandels auf die Mittelschule nicht mehr stark aus.

Auch in Sachen Schulorganisation ist die Mittelschule ein Erfolg. Zum Beispiel hat sich gezeigt, dass die Mittelschulen einen größeren Gestaltungsspielraum für den Einsatz der Lehrer haben, als es bei einzelnen Hauptschulen der Fall war.

Ergänzend dazu eine aktuelle Pressemitteilung des bayerischen Kultusministeriums