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Pressemitteilung 275/2012

14.08.2012 - 275/2012
Niederbayern / Gewerbeaufsicht
Aufklärung über gefährliche Chemikalien im Haushalt
Regierungspräsident besucht Stand der Gewerbeaufsicht auf Ostbayernschau

Chemikalien sieht man ihre Gefahr nicht an. Aufklärung ist wichtig – vor allem, weil gerade die Kennzeichnung geändert wird. Darum informiert das Gewerbeaufsichtsamt der Regierung von Niederbayern die Besucher der Ostbayernschau in Straubing über die neue Chemikalienkennzeichnung. Regierungspräsident Heinz Grunwald hat diesen Service für noch besseren Verbraucherschutz in der Region heute bei einem Besuch am Messestand vorgestellt.

Chemikalien sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. Jeder verwendet sie als Waschmittel, Reiniger, Lack oder Lösemittel im Haushalt, in der Freizeit oder im Beruf. Dabei kann der Griff zur Chemikalie zur ernsten Gefahr für die Gesundheit werden – von Hautausschlägen und Verätzungen bis hin zu Krebserkrankungen. Auch Vergiftungen kommen immer wieder vor, wenn Chemikalien aus Versehen geschluckt werden. Hier sind oft Kinder und Senioren die Leidtragenden.

„Gerade darum müssen Chemikalien eindeutig gekennzeichnet sein, damit wir alle verantwortungsvoll damit umgehen können“, sagte Grunwald. Hier gibt es eine wichtige Neuerung: Die bislang verwendeten orangefarbenen Gefahrstoffsymbole werden durch weltweit einheitliche Symbole ersetzt.

Um die Umgewöhnung an die neuen Zeichen zu erleichtern, bietet die Gewerbeaufsicht auf der Ostbayernschau unter anderem ein Spiel an, bei dem die Symbole Gegenständen zugeordnet werden müssen, die so gut wie jeder im Haushalt hat – zum Beispiel einem Deospray, einem Kraftreiniger und einem WC-Duftstein.

Weitere Informationen zur neuen Chemikalienkennzeichnung unter www.schutzschild.bayern.de.