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Pressemitteilung 287/2012

31.08.2012 - 287/2012
Niederbayern / Schule
Damit Schüler fürs Leben lernen
Niederbayerische Schulen haben Material zur Verbraucherbildung erarbeitet

Internetshopping, Musikdownloads, Handyverträge – die täglichen Verlockungen für Kinder und Jugendliche sind groß. Finanzielle und rechtliche Konsequenzen haben viele dabei nicht im Blick – die Folge sind oft hohe Schulden. Damit möglichst wenig in die Kostenfalle tappen, haben vier niederbayerische Schulen Unterrichtsmaterial erarbeitet, mit dem junge Konsumenten aufgeklärt werden können. Das ist Lernen fürs Leben.

Weil die Schule Kinder und Jugendliche künftig noch besser auf den wirtschaftlichen Alltag vorbereiten soll, haben das bayerische Kultusministerium, das bayerische Justiz- und Verbraucherschutzministerium und das Staatsinstitut für Schulqualität und Bildungsforschung einen zweijährigen Schulversuch ins Leben gerufen. 18 bayerische Schulen aller Schularten waren beteiligt, darunter die Staatliche Realschule Bad Griesbach (Landkreis Passau), die Staatliche Wirtschaftsschule Passau, die Wirtschaftsmittelschule Eggenfelden und das Tassilo-Gymnasium Simbach (beide Landkreis Rottal-Inn).

Das Ergebnis sind mehr als 150 Konzepte und Materialien für Verbraucherbildung in allen Schularten und Jahrgangsstufen. Beispiele sind Unterrichtseinheiten zu vermeintlich billigen Null-Prozent-Finanzierungen, zur Marketingstrategie von Supermärkten und zu einem Selbstversuch, bei dem die Schüler zwei Wochen aufs Handy verzichten. Sie tragen entscheidend dazu bei, dass die Schüler zu mündigen Konsumenten werden.

Die Unterrichtsmaterialien können im kommenden Schuljahr von interessierten Lehrkräften unter www.verbraucherbildung.bayern.de abgerufen werden.