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Pressemitteilung 297/2012

11.09.2012 - 297/2012
Niederbayern / Energie
Einladung an die Medien
Zuschüsse für mehr Photovoltaikanlagen und mehr Ökoenergie in Kommunen
Präsentation neuer Förderprogramme zur Energiewende in Niederbayern

Das Bayerische Umweltministerium, die Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern (GAB) und die Regierung von Niederbayern informieren die niederbayerischen Landkreise, Städte, Gemeinden und Abfallzweckverbände über staatliche Finanzhilfen für die Umsetzung der Energiewende bei der

Präsentation der neuen Energiewende-Förderprogramme
„Alte Lasten – Neue Energien“ und
„Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“
am Montag, 17. September 2012, 15 bis 17 Uhr,
in der Regierung von Niederbayern (großer Sitzungssaal, 2. Stock Hauptgebäude),
Regierungsplatz 540, 84028 Landshut.

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

Förderprogramm „Alte Lasten – Neue Energien“:
Brachliegende Industrie- und Deponieflächen sollen künftig vermehrt in neue Photovoltaik-Standorte umgewandelt werden. Dort können die Anlagen verträglich in die Landschaft integriert werden. Laut einer Studie im Auftrag des Bayerischen Umweltministeriums könnten so an 40 Standorten in Bayern, darunter die ehemalige Deponie Gaden-Abensberg (Landkreis Kelheim), jährlich insgesamt rund 37 Millionen Kilowattstunden Strom erzeugt werden. Damit könnten rund 10 000 Vier-Personen-Haushalte versorgt werden – das entspricht dem privaten Stromverbrauch einer Stadt wie Freising. Außerdem könnten rund 65 Hektar stillgelegte Deponieflächen wieder sinnvoll genutzt werden.
Das Förderprogramm läuft seit 1. August und stellt jährlich zwei Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld soll der finanzielle Mehraufwand abgefedert werden, den Betreiber an Planungs- und Baukosten haben, wenn sie eine alte Deponie in einen neuen Solar-Standort umwandeln. Die Gesellschaft für Altlastensanierung in Bayern (GAB) soll das Förderprogramm umsetzen.

Förderprogramm „Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“:
Um den Kommunen und Bürgern den Einstieg in eine regionale Energieerzeugung auf Basis von Ökoenergien zu erleichtern, hat das Bayerische Umweltministerium ein neues Förderprogramm für Kommunen und Bürgeranlagen aufgelegt. Es läuft seit 1. September und stellt bis 2014 sechs Millionen Euro zur Verfügung. Mit dem Geld sollen Kommunen und Bürger bei der Planung von Ökoenergie-Projekten, zum Beispiel bei der Wahl des richtigen Anlagenstandorts oder der Wirtschaftlichkeitsprüfung unterstützt werden. Gefördert werden unter anderem Machbarkeitsstudien, Vorprojekte und Rechtsberatungen mit bis zu 44 000 Euro je Projekt.

Die Bayerische Staatsregierung will in den nächsten fünf Jahren mehr als eine Milliarde Euro in die Energiewende und den Klimaschutz investieren.
Weitere Informationen unter www.oekoenergie.bayern.de und unter www.aufbruch.bayern.de

Programm

15.00 Uhr Begrüßung
Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf

15.20 Uhr Präsentation des Programms „Alte Lasen – Neue Energien“
Dr. Waltraud Ellenrieder-Woratschek, Bayerisches Umweltministerium oder
Dr. Bruno Kaukal, Bayerisches Umweltministerium

15.40 Uhr Die GAB – Ansprechpartner für das Förderprogramm
„Alte Lasten – Neue Energien“
Dr. Thilo Hauck, Gesellschaft zur Altlastensanierung in Bayern (GAB)

16.00 Uhr Präsentation des Programms
„Nachhaltige Stromerzeugung durch Kommunen und Bürgeranlagen“
Dr. Christian Mikulla, Bayerisches Umweltministerium

16.20 Uhr Diskussion, Fragen und Antworten