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Pressemitteilung 310/2012

21.09.2012 - 310/2012
Niederbayern / Förderschulen
Starthilfe für angehende Förderschullehrer
Regierung bereitet 28 Studienreferendare auf die Arbeit vor

Nicht nur Schüler müssen gefördert werden – auch angehende Lehrer brauchen Unterstützung. Darum haben Vertreter der Schulabteilung der Regierung von Niederbayern am Freitag 28 Studienreferendare auf ihren zweijährigen Vorbereitungsdienst an den niederbayerischen Förderschulen eingestimmt.
In den kommenden zwei Schuljahren bereiten sich die Referendare auf ihre Arbeit als Studienräte im Förderschuldienst vor. Sie kommen aus den Fachrichtungen Gehörlosenpädagogik (1), Schwerhörigenpädagogik (3), Sprachheilpädagogik (4), Lernbehindertenpädagogik (11), Geistigbehindertenpädagogik (5) und erstmals auch aus der Verhaltensgestörtenpädagogik (4). Sie haben alle ein Universitätsstudium absolviert und beginnen nun mit dem zweiten Teil ihrer Ausbildung.

Im ersten Jahr unterrichten die Referendare vom ersten Schultag an acht Stunden pro Woche. Im zweiten Jahr halten sie 16 Stunden Unterricht in der Woche und werden in der Regel auch als Klassenleiter eingesetzt. Nach bestandener Staatsprüfung können sie sich für eine Stelle als Studienräte im Förderschuldienst bewerben. Hauptaufgabe der Sonderpädagogen ist dann, jedes Kind entsprechend seines Förderbedarfs zu unterstützen und zu fördern und dafür den individuell passenden Lernort zu finden – sei es in den Förderschulen oder in den allgemeinen Schulen.
 

Pm12310Die 28 angehenden Sonderpädagogen wurden von ihren Seminarleitern (vorne) und den Fachleuten um Josef Schätz (rechts), Leiter der Schulabteilung der Regierung, auf ihr Referendariat eingestimmt.