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Pressemitteilung 394/2012

29.11.2012 - 394/2012
Niederbayern / Katastrophenschutz
Schnee und Megastaus können kommen
Behörden, Polizei und Hilfsorganisationen sind für Wintereinsätze bereit

Pm12394Wenn es auf der Autobahn gekracht hat,
stecken Autofahrer schon mal stundenlang in
Eiseskälte im Stau. Behörden, Polizei und
Hilfsorganisationen sind für diese Fälle
gerüstet und können schnell helfen. Dafür ist
es aber auch wichtig, dass die Autofahrer
eine Rettungsgasse in der Fahrbahnmitte
freihalten.

Die niederbayerischen Autofahrer können der schneereichen Zeit gelassen entgegensehen. Auch wenn sie stundenlang in einem Stau auf der Autobahn stehen, müssen sie sich keine Sorgen machen. Denn wenn nichts mehr vorwärts geht, kommt Hilfe. Behörden, Polizei und Hilfsorganisationen sind darauf vorbereitet, die Gestrandeten zu versorgen. Das garantiert der Katastrophenschutzplan, den Vertreter der Regierung mit ihren Partnern bei einem Treffen in Landshut weiter verbessert haben.

Für das gesamte Autobahnnetz in Niederbayern ist nun gewährleistet, dass Helfer im Notfall unter anderem mit warmen Getränken und Decken anrücken. Damit es gar nicht erst zum Megastau kommt, koordiniert eine Expertengruppe den Verkehr in kritischen Lagen über Rundfunkdurchsagen. Besonders kritische Tage mit viel Verkehr sind die Tage vor Weihnachten, um Heilig-Drei-König und das Faschingswochenende am 9. und 10. Februar 2013. Als neuralgischer Punkt gilt der Abschnitt der A 3 zwischen den Anschlussstellen Hengersberg und Passau-Nord. Dort gibt es Teilstücke mit starker Steigung, die vor allem Lastwagen zum Verhängnis werden können. Diese Strecke sollte an den kritischen Tagen bei starkem Schneefall oder extremer Glätte gemieden werden.

Regierung, Polizei und Autobahndirektion appellieren außerdem an Grundsätzliches: Alle Autos sollen bei winterlichen Straßenverhältnissen mit angepasster Geschwindigkeit gefahren und mit Winterreifen ausgerüstet werden. Die für das Wetter passenden Reifen aufzuziehen ist bereits seit dem Jahr 2006 Pflicht. Wer bei schlechtem Wetter Autofahren muss, sollte genug Treibstoff, warme Kleidung, Notverpflegung und Decken im Fahrzeug haben. Und Lastwagenfahrer sollten auf verschneiten Straßen die linke Fahrspur unbedingt für Räum- und Streufahrzeuge freihalten.

Außerdem sollen alle Autofahrer nicht vergessen, bei einem Stau in der Fahrbahnmitte eine Rettungsgasse freizuhalten, durch die Rettungskräfte zu einem Unfall fahren können. Immer häufiger kommen die Einsatzkräfte nämlich nicht oder nur langsam vorwärts.