. .

Pressemitteilung 56/2012

08.02.2012 - 56/2012
Niederbayern / Kunst und Kultur
Finanzspritze für kreative Köpfe
Freistaat hilft bildenden Künstlern mit dem Atelierförderprogramm

Viele Menschen halten freischaffende Künstler für Idealisten, die von der Hand im Mund leben. Tatsächlich tun sich viele Menschen in der Branche finanziell schwer. Weil die Kultur aber laut bayerischer Verfassung eine tragende Säule des Freistaats ist, hilft die Staatsregierung bildenden Künstlern mit dem Atelierförderprogramm. Bis zu 100 bayerische Künstler erhalten zwei Jahre lang 230 Euro Zuschuss pro Monat für die Finanzierung ihrer Ateliers. Interessierte aus Niederbayern können sich bis 31. Juli bei der Regierung von Niederbayern bewerben, um ab 1. Januar 2013 Geld vom Staat zu bekommen. Der Landtag muss der Förderung noch zustimmen.

Das Atelierförderprogramm läuft seit 1998. Die Zuschüsse werden auf Empfehlung einer Auswahlkommission vergeben, die aus mindestens fünf Kunstfachleuten besteht. Das entscheidende Kriterium für die staatliche Unterstützung sind die künstlerischen Leistungen der Bewerber. Die Förderung gibt es für gemietete Ateliers und selbstgebaute oder gekaufte Kunstwerkstätten, die noch nicht komplett finanziert sind.

Bewerben können sich alle hauptberuflichen bildenden Künstler, die eine abgeschlossene künstlerische Ausbildung haben und seit mindestens drei Jahren ihren Hauptwohnsitz in Bayern haben. Wer schon einmal Zuschüsse aus dem Programm bekommen hat, scheidet als Kandidat aus.

Nähere Informationen zum Atelierförderprogramm und zur Bewerbung gibt es bei der Regierung von Niederbayern unter Telefon 0871/808 12 48 und im Internet unter der Adresse www.stmwfk.bayern.de und den Rubriken „Kunst und Kultur“ und „Künstlerförderung“.