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Pressemitteilung 59/2012

20.02.2012 - 59/2012
Niederbayern / Berufliche Schulen
Wichtige Rädchen im Getriebe der Wirtschaft
Fünf Studienreferendare für berufliche Schulen in der Regierung vereidigt

Die berufliche Bildung ist ein wichtiger Zweig des bayerischen Schulsystems und bedeutend für den Wirtschaftsstandort Niederbayern. Denn Unternehmen investieren vor allem dort, wo es gut ausgebildete Fachkräfte gibt. Dafür sorgen auch die Lehrer an den beruflichen Schulen im Regierungsbezirk. Damit die Pädagogen weiterhin viel Firmennachwuchs schulen können, brauchen sie selbst Verstärkung. Und die kommt: Fünf Studienreferendare sind heute in der Regierung von Niederbayern in Landshut vereidigt worden. In den kommenden zwei Jahren bereiten sie sich an Schulen in Straubing, Deggendorf und Passau auf ihre Arbeit als Berufsschullehrer vor.

Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf vereidigte die Referendare, die aus den Fachrichtungen Metallbau und Wirtschaft kommen. Daneben werden einige später Zweitfächer wie Sozialkunde unterrichten. Alle angehenden Lehrer haben ein Universitätsstudium absolviert und beginnen nun mit dem zweiten Teil der Ausbildung, dem sogenannten Vorbereitungsdienst.

In etwa drei Monaten übernehmen die Referendare die ersten Aufgaben im Unterricht, bis sie nach einem halben Jahr bis zu sechs Schulstunden pro Woche halten. Im zweiten Jahr des Vorbereitungsdienstes wechseln sie die Schule und unterrichten dort zwischen elf und 17 Stunden pro Woche. Nach bestandener Staatsprüfung werden die Referendare schließlich zu „fertigen“ Berufsschullehrern.

 

Pm12059 1Die neuen Studienreferendare mit Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf (Vierter von rechts), Oberstudiendirektorin Genoveva Hiener vom Studienseminar Ostbayern (Dritte von rechts) und Ltd. Regierungsschuldirektor Franz Thurner von der Schulabteilung der Regierung (Dritter von links). Sie sollen dazu beitragen, dass die heimischen Unternehmen durch guten Nachwuchs leistungsfähig bleiben.

 

Pm12059 2Die neuen Studienreferendare bei der Vereidigung durch Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf (rechts)