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Pressemitteilung 66/2012

24.02.2012 - 66/2012
Niederbayern / Ausländerrecht
Entscheidung für staatliches Asylbewerberheim ist gefallen
Ehemaliges Hotel Wittelsbach in Straubing wird Gemeinschaftsunterkunft

Das ehemalige Hotel Wittelsbach in Straubing wird eine staatliche Gemeinschaftsunterkunft für Asylbewerber. Die Regierung von Niederbayern, die Immobilienverwaltung des Freistaats Bayern und der Hausbesitzer haben einen Mietvertrag mit zehnjähriger Laufzeit unterschrieben. Die Unterkunft wird 92 Plätze haben. Bevor die ersten Asylbewerber voraussichtlich im Juli einziehen können, wird das Gebäude noch umgebaut.

Bis dahin bleibt die Stadt Straubing für die Unterbringung der Asylbewerber vor Ort verantwortlich. Diese Direktzuweisung plant die Regierung von Niederbayern aufzuheben, sobald die staatliche Unterkunft eröffnet ist. Dann können die Menschen, die derzeit im ehemaligen Übergangswohnheim für Spätaussiedler in der Rosengasse untergebracht sind, in die staatliche Unterkunft umziehen.

Die Regierung von Niederbayern hatte der Stadt Straubing Ende Januar die Verantwortung für die Unterbringung von Asylbewerbern übertragen, weil die 15 staatlichen Unterkünfte in Niederbayern voll sind und in der Stadt bislang keine Asylbewerber untergebracht waren. In dieser Situation werden die Asylbewerber nach einem festen Schlüssel verteilt. Bei derzeit rund 1300 Asylbewerbern in Niederbayern muss die Stadt Straubing 54 Menschen (4,2 Prozent der niederbayerischen Asylbewerber) aufnehmen.