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Pressemitteilung 16/2013

10.01.2013 - 16/2013
Niederbayern / Gesundheit
Für eine flächendeckende Hilfe rund um Schwangerschaft und Geburt
781 000 Euro Zuschuss vom Staat für Schwangerenberatungsstellen im Jahr 2012

Angst vor der Verantwortung, Sorgen um die Gesundheit, Zweifel wegen der Finanzen – es gibt viele Gründe für Frauen und Paare, sich Rat bei einer Schwangerenberatungsstelle zu holen. Damit in der Region jeder Hilfe rund um das Thema Kinderkriegen bekommen kann, hat die Regierung von Niederbayern die Beratungsstellen in diesem Jahr mit rund 781 000 Euro gefördert. Die vier staatlich anerkannten Beratungsstellen von Donum vitae in Deggendorf, Landshut und Passau und von Pro familia in Passau bekamen rund 700 000 Euro Zuschuss, für die drei katholischen Beratungsstellen der Caritas in Landshut, Passau und Deggendorf mit einer Außenstelle in Straubing gab es 81 000 Euro. Das Geld hatten der Landtag und das bayerische Sozialministerium bereitgestellt.

Die staatlich anerkannten Beratungsstellen der freien Träger stellen gemeinsam mit den neun Beratungsstellen der Landratsämter das kostenlose Beratungsangebot für Niederbayern sicher. Neben der Schwangerschaftskonfliktberatung nehmen die staatlich anerkannten Beratungsstelen umfangreiche weitere Aufgaben wahr: von der umfassenden Beratung rund um Schwangerschaft und Geburt, der psychosozialen Beratung bei Pränataldiagnostik und der Vermittlung finanzieller Hilfen über die Nachbetreuung bis zur sexualpädagogischen Präventionsarbeit.

Der Staat unterstützt die Träger, indem er mit der Förderung 65 Prozent des Etats abdeckt. Die Landkreise und kreisfreien Städte übernehmen 30 Prozent der Kosten. Die finanzielle Belastung für die Träger wird so möglichst gering gehalten.
Die katholischen Beratungsstellen sind eine bewährte Ergänzung zum staatlichen Angebot, stellen aber keine Bescheinigungen bei Schwangerschaftskonfliktberatungen aus.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter den Adressen www.schwanger-in-bayern.de (Beratungsstellen der Landratsämter), www.donumvitae.org und www.profamilia.de.