. .

Pressemitteilung 208/2013

28.06.2013 - 208/2013
Landkreis Dingolfing-Landau / Straßenbau
Regierung von Niederbayern genehmigt Bau der Autobahnanschlussstelle Dingolfing-Höfen an der A 92 bei Dingolfing

Pm13208Planskizze A 92 Dingolfing-Höfen
(Anklicken für Detailansicht)

Die Regierung von Niederbayern hat den Plan des Landkreises Dingolfing-Landau und der Autobahndirektion Südbayern für den Bau der Autobahnanschlussstelle Dingolfing-Höfen genehmigt. Das Vorhaben ist Teil eines umfassenden Gesamtkonzeptes, zu dem auch die Verlegung der Kreisstraßen DGF 8 und DGF 16 als Zubringerstraßen gehört.

Auf dieses für Niederbayern sehr wichtige Verkehrsprojekt haben sich die Autobahndirektion Südbayern, der Landkreis und die Stadt Dingolfing sowie die Gemeinde Loiching verständigt. Im Vorfeld haben viele, auch die Kommunalpolitiker vor Ort dabei mitgewirkt, dass diverse komplexe Fragestellungen geklärt werden konnten. Insbesondere das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, namentlich Herr Staatssekretär Dr. Scheuer, hat entscheidende Weichen dafür gestellt, dass die Genehmigung für den Bau der Anschlussstelle vorzeitig erteilt werden konnte. Über den Ausbau bzw. den Neubau der Kreisstraßen soll nach Abschluss eines Änderungsverfahrens entschieden werden.
Der neue Autobahnanschluss wird zwischen den Autobahnanschlussstellen Wörth a. d. Isar und Dingolfing-West der A 92 im Bereich der bestehenden Kreuzung der A 92 mit der Kreisstraße DGF 16 bei Höfen gebaut. Der Bau der (dritten) Anschlussstelle ist notwendig, weil die im Bereich Dingolfing vorhandenen Verknüpfungen zwischen den Straßen des überörtlichen Verkehrs mit der Autobahn A 92 für das derzeitige und insbesondere das künftig zu erwartende hohe Verkehrsaufkommen nicht ausreichen. Über die neue Autobahnanschlussstelle Dingolfing-Höfen und die Zubringerstraßen soll vor allem das in den vergangenen Jahren stark gestiegene Verkehrsaufkommen aus dem Westen der Stadt Dingolfing leistungsfähig und anwohnerverträglich auf kurzem Weg an die A 92 angebunden werden.

Durch die Entflechtung des Verkehrs und die Entlastungswirkung auf die bereits heute zeitweise stark überlastete Autobahnanschlussstelle Dingolfing-West, mit Rückstau teilweise bis auf die durchgehende Autobahnfahrbahn, werden auch erhebliche positive Auswirkungen auf die Verkehrssicherheit für den weiträumigen Verkehr auf der A 92 sowie den Verkehr auf den Zubringerstraßen erwartet.
Die Anschlussstelle ist als „halbes Kleeblatt“ mit zwei 250 m langen Rampen im Süd-West- und Nord-Ost-Quadranten geplant. Die Kreisstraße DGF 16 wird auf einer Länge von 600 m verbreitert. Das vorhandene Brückenbauwerk der DGF 16 über die A 92 bleibt erhalten, lediglich der Fahrbahnbelag wird erneuert.
Der Planfeststellungsbeschluss der Regierung wird allen Beteiligten, Behörden sowie Fachstellen zugesandt und in der Stadt Dingolfing sowie den Gemeinden Loiching und Moosthenning mit den Planunterlagen zur Einsichtnahme ausgelegt. Er kann auch im Internet unter www.regierung.niederbayern.bayern.de (Rubrik „Aufgabenbereiche - Planung und Bau - Sachgebiet Planfeststellung, Straßenrecht und Baurecht“) eingesehen werden.
Der Planfeststellungsbeschluss der Regierung enthält eine Reihe von Nebenbestimmungen, insbesondere zur Bauausführung, zum Naturschutz und Artenschutz sowie zu den Belangen der Landwirtschaft.
Die beteiligten Straßenbaulastträger möchten die Vorhaben möglichst bald umsetzen. Auch die Stadt Dingolfing sowie die anliegenden Gemeinden haben großes Interesse an einer raschen Verwirklichung der Straßenbauvorhaben.