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Pressemitteilung 252/2013

26.07.2013 - 252/2013
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu: Regierung ordnet vorsorglich tägliche Luftbeobachtung ab heute an

Auf Grund der anhaltenden allgemeinen Trockenheit und der für dieses Wochenende vorhergesagten hohen Temperaturen nimmt die Waldbrandgefahr in Niederbayern weiter zu.
Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung ab heute und das ganze Wochenende als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung im gesamten Regierungsbezirk an.

Trotz einzelner lokaler Gewitterregen der vergangenen Tage besteht aktuell insgesamt hohe bis sehr hohe Waldbrandgefahr. Nach den vorliegenden Wettervorhersagen sind für Niederbayern an diesem Wochenende keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würde. Einzelne Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit nichts.
Nach dem Wochenende wird auf Grund der Wetterentwicklung über die Fortführung der Luftbeobachtung neu entschieden.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet dabei in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung mittels ausgebildeter Luftbeobachter erfolgt auf zwei Hauptrouten, wobei eine im Wesentlichen den Bayerischen Wald und die andere den Regierungsbezirk südlich der Donau abdeckt. Die angeordneten Flüge erfolgen von den Stützpunkten an den Flugplätzen Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle und Eggenfelden („Südwestroute“) sowie Vilshofen und Arnbruck („Bayerwaldroute“) aus.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.
 

Pm13252Luftbeobachtung im gesamten Regierungsbezirk. Foto: Regierung von Niederbayern