. .

Pressemitteilung 267/2013

02.08.2013 - 267/2013
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu
Regierung ordnet vorsorglich tägliche Luftbeobachtung ab heute an

Auf Grund der anhaltenden allgemeinen Trockenheit und der für dieses Wochenende vorhergesagten hohen Temperaturen nimmt die Waldbrandgefahr in Niederbayern weiter zu.
Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung ab heute und Samstag als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an.

Trotz einzelner lokaler Gewitterregen der vergangenen Tage besteht aktuell vor allem in Teilen des Bayerischen Waldes weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern bis Sonntag keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden. Einzelne Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit nichts.
Nach dem Wochenende wird auf Grund der Wetterentwicklung über die Fortführung der Luftbeobachtung neu entschieden.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sog. Bayerwaldroute. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.
 

Pm13267Luftbeobachtung im Bayerischen Wald. Foto: Regierung von Niederbayern