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Pressemitteilung 278/2013

14.08.2013 - 278/2013
Niederbayern / Förderschulen
Gute Personalversorgung an Förderschulen in Niederbayern

Für das Schuljahr 2013/14 stellt Niederbayern 52 Sonderschullehrkräfte im Beamtenverhältnis ein. Somit erhalten alle qualifizierten Bewerber für das Lehramt Sonderpädagogik eine Planstelle als Beamte. Insgesamt ist die Personalversorgung an den niederbayerischen Förderschulen sehr gut.

Darüber hinaus werden 47 Grundschullehrkräfte und fünf Realschullehrkräfte sowie zwei Gymnasiallehrkräfte an Förderschulen bzw. an der Schule für Kranke arbeiten. Aufgrund der guten Personalversorgung können bei in etwa gleich bleibender Schülerzahl die Förderangebote im stationären und mobilen Bereich aufrechterhalten und zum Teil sogar ausgebaut werden. Die mobile Reserve wird erneut aufgestockt.

Die Förderschulen unterstützen fachlich und personell die Schulen mit dem Schulprofil Inklusion. Die kooperativen, inklusiven Maßnahmen und Systeme treffen auf ein hohes Maß an Zustimmung, das sich im Anstieg der Partnerklassen (ehemals Außenklassen) und Kooperationsklassen zeigt.
In Niederbayern werden im Schuljahr 2013/14 neben den fünf bestehenden Grund- und Mittelschulen mit dem Schulprofil Inklusion in Landau, Abensberg, Vilshofen, Furth b. Landshut und Bischofsmais vier weitere Schulen mit dem besonderen Profil eingerichtet:

  • Landkreis Landshut: Grundschule St. Nikola
  • Landkreis Passau: Grundschule Salzweg
  • Landkreis Freyung-Grafenau: Grund-/Mittelschule Hohenau
  • Landkreis Straubing-Bogen: Grundschule St. Jakob

An diesen Schulen werden Lehrkräfte für Sonderpädagogik eingesetzt und in das Kollegium eingebunden. Außerdem wird an der Mittelschule Vilshofen eine weitere Tandemklasse genehmigt, in der eine Lehrkraft der Mittelschule gemeinsam mit einer Sonderschullehrkraft Schüler mit stark erhöhtem sonderpädagogischen Förderbedarf unterrichten.