. .

Pressemitteilung 293/2013

12.09.2013 - 293/2013
Niederbayern / Berufliche Schulen
Neue Fachkräfte für die bayerischen Berufsschulen
35 Studienreferendare für berufliche Schulen in der Regierung vereidigt

Pm13293 1Staatssekretär Bernd Sibler (Mitte) schwört
die neuen Studienreferendaren auf Ihre neue
Tätigkeit ein.

Die berufliche Bildung ist ein wichtiger Zweig des bayerischen Schulsystems und bedeutend für den Wirtschaftsstandort Niederbayern. Denn Unternehmen investieren vor allem dort, wo es gut ausgebildete Fachkräfte gibt. Dafür sorgen auch die Lehrer an den beruflichen Schulen im Regierungsbezirk. Damit die Pädagogen weiterhin viel Firmennachwuchs schulen können, brauchen sie selbst Verstärkung. Und die kommt: 35 Studienreferendare sind heute in der Regierung von Niederbayern in Landshut vereidigt worden. Im kommenden Schuljahr bereiten sie sich an den staatlichen beruflichen Schulen in Deggendorf, Landshut, Passau, Pfarrkirchen, Straubing und Viechtach auf ihre Arbeit als Berufsschullehrer vor.

Pm13293 2Staatssekretär Bernd Sibler vereidigt die
neuen Studienreferendare.

Staatssekretär Bernd Sibler vereidigte die Referendare und wünschte den Studienreferendaren und Studienreferendarinnen viel Erfolg bei ihrer zukünftigen Arbeit als Berufsschullehrer und Berufsschullehrerinnen.

Die Studienreferendare kommen aus den Fachrichtungen Elektrotechnik, Metalltechnik, Ernährungswissenschaften und Wirtschaftswissenschaften. Daneben werden sie auch ein Zweitfach, wie Deutsch, Englisch, Mathematik, Physik, Chemie oder Sozialkunde unterrichten. Vier der heute vereidigten Studienreferendare schlossen das Studium für das Lehramt an Gymnasien erfolgreich ab. Sie haben sich für den Vorbereitungsdienst an einer beruflichen Schule entschieden, um dort künftig unterrichten zu können. Alle angehenden Lehrer haben ein Universitätsstudium absolviert und beginnen nun mit dem zweiten Teil der Ausbildung, dem sogenannten Vorbereitungsdienst.

In etwa drei Monaten übernehmen die Referendare die ersten Aufgaben im Unterricht, bis sie nach einem halben Jahr bis zu sechs Schulstunden pro Woche halten. Im zweiten Jahr des Vorbereitungsdienstes wechseln sie die Schule und unterrichten dort zwischen elf und 17 Stunden pro Woche. Nach bestandener Staatsprüfung werden die Referendare schließlich zu „fertigen“ Berufsschullehrern.

Pm13293 3Die neuen Studienreferendare mit Staatssekretär Bernd Sibler, Regierungsvizepräsident Dr. Helmut Graf (links), Bereichsleiter Schulen der Regierung von Niederbayern Josef Schätz (rechts), Ltd. Regierungsschuldirektor Franz Thurner von der Schulabteilung der Regierung (Dritter von links), Oberstudiendirektorin Angela Hendschke-Lug (zweite von links) und Regierungsdirektorin Siegried Puschert-Sedlmeier (zweite von links). Sie sollen dazu beitragen, dass die heimischen Unternehmen durch guten Nachwuchs leistungsfähig bleiben.