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Pressemitteilung 331/2013

02.10.2013 - 331/2013
Niederbayern / Wasserwirtschaft
Neuer Wasserwirtschaftler für Niederbayern
Martin Popp ist neuer Leiter des Sachgebiets Wasserwirtschaft der Regierung von Niederbayern

Pm13331Martin Popp ist neuer Leiter
des Sachgebiets Wasser-
wirtschaft an der Regierung
von Niederbayern.
Foto: Reg. von Niederbayern

Der gebürtige Straubinger Martin Popp ist seit 1. Oktober 2013 neuer Leiter des Sachgebiets Wasserwirtschaft der Regierung von Niederbayern.

Popp hat Bauingenieurwesen an der Technischen Universität München studiert und anschließend das Baureferendariat mit Fachrichtung Wasserwirtschaft absolviert. Von 1997 bis 2001 war er Abteilungsleiter am Wasserwirtschaftsamt München. Nach einem kurzen Aufenthalt am damaligen Landesamt für Wasserwirtschaft wechselte er 2001 an das Umweltministerium. Dort war er bis 2009 als Referent im Referat „Talsperren, Speichermanagement, Wasserkraft“ und ab 2002 zudem als stellvertretender Referatsleiter tätig. In dieser Zeit war er auch mitverantwortlich für das Modellprojekt Rottauensee, bei dem neue Wege beim Boden- und Gewässerschutz beschritten wurden. 2009 übernahm Popp am Landesamt für Umwelt die Leitung des Referates „Talsperren und wasserbauliche Anlagen, Wasserbautechnik“. Ein herausragendes Projekt in dieser Zeit war die technisch äußerst anspruchsvolle Ertüchtigung des Staudamms des Sylvensteinspeichers an der Isar bei Lenggries.

In seinem neuen Aufgabengebiet kommen Popp seine bisherigen fachlichen Erfahrungen und die Tätigkeit in verschiedenen Behörden der Wasserwirtschaft zugute: Das Sachgebiet Wasserwirtschaft der Regierung ist fachaufsichtlich zuständig für die beiden Wasserwirtschaftsämter Landshut und Deggendorf. Ein Aufgabenschwerpunkt liegt dabei im staatlichen Wasserbau – Popp und sein Team kümmern sich dabei um die Abwicklung der Hochwasserschutzmaßnahmen, vor allem im Brennpunktbereich an der Donau im Abschnitt von Straubing bis Vilshofen. Des Weiteren ist das Sachgebiet zuständig für die Belange der Technischen Gewässeraufsicht, der Siedlungswasserwirtschaft, der Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie und der EU-Hochwasserrichtlinie, des Grundwasserschutzes und für das Personal der Wasserwirtschaft im Regierungsbezirk.