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Pressemitteilung 373/2013

26.11.2013 - 373/2013
Niederbayern / Gesundheit
Flächendeckende Hilfe rund um das Thema Schwangerschaft und Geburt
Rund 805.300 Euro Zuschuss vom Staat für die Schwangerenberatungsstellen in Niederbayern im Jahr 2013

Ängste, Zweifel, Sorgen – es gibt viele Gründe für Frauen und Paare, sich Rat bei einer Schwangerenberatungsstelle zu holen. Damit in der Region jeder Hilfe rund um das Thema Elternschaft bekommen kann, hat die Regierung von Niederbayern die Beratungsstellen in diesem Jahr mit rund 805.300 Euro gefördert.

Die vier staatlich anerkannten Schwangerenberatungsstellen von Donum vitae in Deggendorf, Landshut und Passau, sowie von Pro familia in Passau bekamen rund 724.300 Euro, für die drei katholischen Beratungsstellen der Caritas in Landshut, Passau und Deggendorf mit einer Außenstelle in Straubing gab es 81.000 Euro. Das Geld haben der Landtag und das bayerische Staatsministerium für Arbeit und Soziales, Familie und Integration zur Verfügung gestellt.

Die staatlich anerkannten Beratungsstellen der freien Träger garantieren mit den neun Beratungsstellen der Landratsämter ein flächendeckendes und kostenloses Angebot in Niederbayern. Neben der Schwangerschaftskonfliktberatung geht es dort um Hilfe rund um Geburt, Pränataldiagnostik und sexualpädagogische Präventionsarbeit. Der Staat unterstützt die Träger, indem er mit der Förderung 65 Prozent des Etats abdeckt. Die Landkreise und kreisfreien Städte übernehmen 30 Prozent der Kosten. Die finanzielle Belastung für die Träger wird so möglichst gering gehalten.
Die katholischen Beratungsstellen sind eine bewährte Ergänzung zum staatlichen Angebot, stellen aber keine Bescheinigungen bei Schwangerschaftskonfliktberatungen aus.

Nähere Informationen gibt es im Internet unter den Adressen www.schwanger-in-bayern.de (Beratungsstellen der Landratsämter), www.donumvitae.org und www.profamilia.de.