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Pressemitteilung 397/2013

13.12.2013 - 397/2013
Niederbayern / Gewerbeaufsicht
Damit es an Silvester sicher kracht
Regierung kontrolliert Verkauf und Lagerung von Feuerwerkskörpern

Die Gewerbeaufsicht der Regierung von Niederbayern kontrolliert ab jetzt die Lagerung von Feuerwerkskörpern in den Geschäften der Region. Raketen, Kracher und Co dürfen von Händlern nur in begrenzten Mengen, an zulässigen Orten und keinesfalls zusammen mit anderen gefährlichen, zum Beispiel leicht entzündlichen, Stoffen gelagert werden. Beim Verkauf vom 28. bis 31. Dezember dürfen keine Feuerwerkskörper an Jugendliche unter 18 Jahren abgegeben werden. Auch das prüft die Gewerbeaufsicht.

Wie wichtig die Kontrollen sind, zeigen die Ergebnisse aus dem vergangenen Jahr: Bei jedem zweiten Betrieb gab es Beanstandungen. Die Mängel reichten von fehlenden Feuerlöschern über ungeeignete Lagerorte bis zu deutlichen Überschreitungen der zulässigen Lagermengen. Außerdem wurden und werden auch heuer unzulässige Feuerwerkskörper aus dem Handel genommen.

„Beim Verbraucherschutz gibt es keine Kompromisse“, sagt Regierungspräsident Heinz Grunwald. „Wenn die Gewerbeaufsicht unzulässige Feuerwerkskörper entdeckt, werden diese sofort vom Markt genommen. Ich appelliere an alle Händler, sich an die Vorgaben des Sprengstoffgesetzes zu halten."
Weitere Informationen im Flyer "Verkauf von Feuerwerks-körpern" unter folgendem Link:

http://www.stmuv.bayern.de/verbraucherschutz/gefahrenschutz/doc/merkblatt_feuerwerk.pdf