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Pressemitteilung 80/2013

13.03.2013 - 80/2013
Landkreis Passau / Straßenbau
Regierung von Niederbayern genehmigt Westumgehung Osterhofen

Pm13080Westumgehung von Osterhofen,
Staatsstraße 2114

Die Regierung von Niederbayern hat der Stadt Osterhofen für die Westumgehung von Osterhofen im Zuge der Staatsstraße 2114 die Bauzulassung erteilt. Die Stadt will nach einer Vereinbarung mit dem Freistaat Bayern die Umgehung in sogenannter Sonderbaulast mit staatlicher Förderung bauen. Der Planfeststellungsbeschluss der Regierung wird in den nächsten Tagen allen Beteiligten, Behörden und Fachstellen, zugesandt und in der Stadt Osterhofen mit den Planunterlagen ausgelegt.

Die Ortsumgehung beginnt mit einem neuen Kreisverkehrsplatz unmittelbar nordöstlich der Bahnlinie Passau–Obertraubling und verläuft in nördlicher Richtung zur B 8. Dort bindet sie gegenüber der Einmündung der Kreisstraße DEG 28 ebenfalls mit einem Kreisverkehrsplatz an die B 8 an. Das Vorhaben soll den Verkehr der St 2114 um den Stadtkernbereich im Westen der Stadt herumführen. Über die Kreisstraße DEG 28 kann anschließend der überörtliche Verkehr Richtung Donaubrücke und BAB A 3 bei Hengersberg fahren, ohne die Straßen im Ortsbereich zu benutzen. Die Verlegungsstrecke hat eine Länge von etwa 1, 4 km. Die Kosten des Projekts sind mit 3,3 Millionen Euro veranschlagt.

Im Anhörungsverfahren wurden 22 Stellungnahmen von Trägern öffentlicher Belange, Fachstellen und Verbänden abgegeben, sowie Einwendungen erhoben. Die Planunterlagen wurden daraufhin in naturschutzfachlicher und wasserwirtschaftlicher Hinsicht ergänzt.

Der Planfeststellungsbeschluss und ein Übersichtslageplan sind auch im Internet www.regierung.niederbayern.bayern.de unter „Planung und Bau / Planfeststellungsverfahren, Straßenrecht, Baurecht / Planfeststellungsbeschlüsse“ einzusehen.