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Pressemitteilung 109/2014

20.03.2014 - 109/2014
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu: Regierung ordnet morgen vorsorglich Luftbeobachtung an

Pm14109Luftbeobachtung im Bayerischen Wald.
Foto: Regierung von Niederbayern

Aufgrund der anhaltenden allgemeinen Trockenheit und der für Ende der Woche vorhergesagten hohen Temperaturen nimmt die Waldbrandgefahr in Niederbayern weiter zu.
Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für morgen (21.03.2014) als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an.

Trotz einiger Regenschauer in den vergangenen Tagen besteht aktuell vor allem in Teilen des Bayerischen Waldes weiterhin hohe Waldbrandgefahr. Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern bis zum Wochenende keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sogenannten Bayerwaldroute und der Südwestroute. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck sowie von den Flugplätzen Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle und Eggenfelden.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.