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Pressemitteilung 119/2014

03.04.2014 - 119/2014
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu: Regierung ordnet vorsorglich tägliche Luftbeobachtung für das kommende Wochenende an

Pm14109Luftbeobachtung im Bayerischen Wald.
Foto: Regierung von Niederbayern

Die Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt aufgrund der anhaltenden allgemeinen Trockenheit und der für Ende der Woche vorhergesagten hohen Temperaturen weiter zu.
Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung ab morgen (Freitag - 04.04.2014) über das gesamte Wochenende (05.04.-06.04.2014) als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an.

Aufgrund der nur vereinzelten und wenig ergiebigen Regenschauer der vergangenen Tage besteht aktuell hohe Waldbrandgefahr. Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern bis zum Wochenende keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sog. Bayerwaldroute und der Südwestroute. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck sowie von den Flugplätzen Landshut-Ellermühle, Straubing-Wallmühle und Eggenfelden.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.