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Pressemitteilung 197/2014

16.06.2014 - 197/2014
Niederbayern / Katastrophenschutz
Waldbrandgefahr in Niederbayern nimmt weiter zu: Regierung ordnet vorsorglich Luftbeobachtung für den heutigen Montag an

Pm2014195Luftbeobachtung im Bayerischen Wald.
Foto: Regierung von Niederbayern

Da die allgemeine Trockenheit weiterhin anhält nimmt die Waldbrandgefahr in Niederbayern weiter zu.
Die Regierung von Niederbayern ordnet deshalb im Einvernehmen mit dem regionalen Waldbrandbeauftragten der Bayerischen Forstverwaltung für Montag (16.06.2014) als Maßnahme der vorbeugenden Waldbrandbekämpfung die Luftbeobachtung in besonders gefährdeten Gebieten an.

Aufgrund der fehlenden Niederschläge der vergangenen Tage besteht aktuell vor allem in Teilen des Bayerischen Waldes hohe Waldbrandgefahr. Nach den Wettervorhersagen sind für Niederbayern in den nächsten Tagen keine flächendeckenden Niederschläge zu erwarten, die zu einer Entspannung führen würden. Vereinzelte Gewitter ändern an der Gesamtlage derzeit wenig.
Die Wetterentwicklung wird weiterhin täglich beobachtet und aktuell beurteilt.

Die vorbeugende Luftbeobachtung findet in den Nachmittagsstunden zu den höchsten Gefährdungszeiten statt. Die Befliegung durch ausgebildete Luftbeobachter erfolgt auf der sog. Bayerwaldroute. Die angeordneten Flüge starten von den Stützpunkten an den Flugplätzen Vilshofen und Arnbruck.

Die Bevölkerung wird dringend gebeten, in Waldgebieten äußerste Vorsicht walten zu lassen und keinesfalls mit offenem Feuer zu hantieren oder zu rauchen.

Die Regierung von Niederbayern trägt die tatsächlichen Einsatzkosten für Einsätze der Luftbeobachtung im Katastrophenschutz aus Mitteln des Katastrophenschutzfonds; die Luftrettungsstaffel Bayern stellt die ehrenamtlichen Piloten.