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Pressemitteilung 296/2014

12.08.2014 - 296/2014
Niederbayern / Berufliche Schulen
Aus drei wird eins
Unterschiedliche Büroberufsausbildungen werden zusammengefasst zum Kaufmann/Kauffrau für Büromanagement

Statt Bürokommunikation heißt es zukünftig Büromanagement – die drei Ausbildungsberufe für Kaufleute für Bürokommunikation, Bürokaufleute und Fachangestellte für Bürokommunikation sind seit 1. August 2014 zu einem modernen Beruf zusammengefasst worden. Durch wirtschaftliche, technologische und organisatorische Neuerungen war diese Neuregelung dringend erforderlich, damit der Büroberuf auch in Zukunft für junge Menschen attraktiv ist.

Die dreijährige Ausbildung gliedert sich in Kern- und Wahlqualifikationen. Die Kernqualifikationen „Büroprozesse“ und „Geschäftsprozesse“ sind für alle Auszubildenden obligatorisch. Die große Neuerung sind die sogenannten Wahlqualifikationen, von denen zehn zur Auswahl stehen mit einer Dauer von jeweils fünf Monaten. Dazu gehören „Auftragssteuerung und –koordination“, „Assistenz und Sekretariat“, „Marketing und Vertrieb“, „Kaufmännische Steuerung und Kontrolle“, „Einkauf und Logistik“, „Kaufmännische Abläufe in kleineren und mittleren Unternehmen“, „Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungsmanagement“, „Personalwirtschaft“, „Öffentliche Finanzwirtschaft“ und „Verwaltung und Recht“.

Zwei dieser Wahlqualifikationen wählt das Ausbildungsunternehmen aus und hält dies im Ausbildungsvertragsabschluss schriftlich fest. Der Auszubildende kann sich auch für eine weitere, dritte Wahlqualifikation als Zusatzqualifikation entscheiden und am Ende der Ausbildung eine zusätzliche Prüfung ablegen.

Die Abschlussprüfung besteht aus zwei Teilen: Teil eins findet bereits nach eineinhalb Jahren Ausbildung statt und das Ergebnis fließt mit in die Endnote ein; die bisherige Zwischenprüfung entfällt dadurch. Teil zwei findet wie gehabt zum Ende der Ausbildung statt.