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Pressemitteilung 343/2014

12.09.2014 - 343/2014
Niederbayern / Förderschulen
Inklusion wird weiter ausgebaut
Günstige Anstellungssituation für Sonderschullehrkräfte an Förderschulen in Niederbayern

In Niederbayern sieht es für Sonderschullehrkräfte im kommenden Schuljahr 2014/15 gut aus: alle qualifizierten Bewerberinnen und Bewerber für das Lehramt Sonderpädagogik haben Planstellen als Beamte erhalten. Mit 26 Sonderschullehrkräften und zusätzlichen 26 Lehrkräften für Grundschule, fünf für Realschule und zwei für Gymnasium können die Förderangebote im stationären und mobilen Bereich aufrechterhalten und die Inklusion weiter ausgebaut werden.

Das Thema Inklusion steht bei Schulen hoch im Kurs. Immer mehr setzen auf Kooperationen mit Förderschulen, um Kindern mit Förderbedarf an ihren Schulen die nötige Unterstützung zukommen lassen zu können. In Niederbayern entstehen im kommenden Schuljahr neben den bereits neun vorhandenen Grund- und Mittelschulen mit dem Profil Inklusion drei weitere Inklusionsschulen: Mittelschule Metten (Landkreis Deggendorf), Grundschule Pfarrkirchen (Landkreis Rottal-Inn), Mittelschule Büchlberg (Landkreis Passau).

Auch die neuen, unabhängigen Inklusionsberatungsstellen in den Landkreisen Deggendorf, Rottal-Inn und Straubing-Bogen sind gefragt. Deswegen kommen im neuen Schuljahr drei weitere hinzu: Landkreise Freyung-Grafenau, Regen und Kelheim. Es ist geplant, solche Beratungsstellen flächendeckend in ganz Bayern einzurichten.

Eltern behinderter Kinder können sich an unabhängige Inklusionsberatungsstellen wenden, wenn sie Rat suchen, ob ihre Kinder eine Regelschule besuchen können oder eine Förderschule eher in Frage kommt.