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Pressemitteilung 377/2014

20.10.2014 - 377/2014
Niederbayern / Asylbewerberbetreuung
Notunterbringung von Asylbewerbern in Landshut

Aufgrund der Überfüllung der Erstaufnahmeeinrichtung in München muss die Regierung von Niederbayern, wie auch alle anderen Regierungen, derzeit die in München neu ankommenden Asylbewerber unmittelbar aufnehmen.

Die Gesundheitsuntersuchung dieser Asylbewerber erfolgt dezentral in Niederbayern, dort wo diese kurzfristig untergebracht werden durch die jeweiligen Gesundheitsämter in den Landkreisen. Ein erstes Gesundheits-Screening ist aber schon in München erfolgt, bevor die Asylbewerber mit Bussen nach Niederbayern gebracht werden.

In Landshut mussten am vergangenen Freitag und Samstag kurzfristig 91 Asylbewerber in der ehemaligen Kaserne (jetzt staatliche Gemeinschaftsunterkunft und Übergangswohnheim) untergebracht werden. Die Personen wurden sowohl in noch freistehenden Zimmern als auch in zukünftigen Sozialräumen notmäßig untergebracht. Die Asylbewerber bleiben dort, bis sie möglichst kurzfristig weiterverteilt werden können. Gleiches gilt auch für die 61 neuen Asylbewerber in Thyrnau. Weitere „Notunterkünfte“ werden nach Bedarf an verschiedenen Stellen in Niederbayern eingerichtet werden müssen.

Die Situation ist sehr angespannt, aber dank der guten Zusammenarbeit mit den Landratsämtern, kreisfreien Städten und den Hilfsorganisationen (bislang hat vor allem das Bayerische Rote Kreuz bei der medizinischen Versorgung und Betreuung der ankommenden Asylbewerber wertvolle Hilfe geleistet) können wir diese außergewöhnliche und nicht vorhersehbare Situation beherrschen. Wir bemühen uns, sobald wie möglich, wieder ins reguläre Verfahren (das nebenbei natürlich weiterläuft) zurückzukehren.