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Pressemitteilung 410/2014

19.11.2014 - 410/2014
Niederbayern / Asylbewerberbetreuung
Notunterbringung von Asylbewerbern im Landkreis Kelheim

Auch die Regierung von Niederbayern muss weiterhin einen Teil der in München neu ankommenden Asylbewerber unmittelbar aufnehmen, obwohl die Erstaufnahmeeinrichtung in München wieder geöffnet ist. Dadurch wird die Erstaufnahmeeinrichtung entlastet, bis dort wieder ein stabiler Betrieb möglich ist.
Die Gesundheitsuntersuchung dieser Asylbewerber erfolgt dezentral in Niederbayern dort, wo diese kurzfristig untergebracht werden durch die jeweiligen Gesundheitsämter in den Landkreisen. Ein erstes Gesundheits-Screening zur Feststellung auffälliger Erkrankungen wurde aber schon in München durchgeführt, bevor die Asylbewerber mit Bussen nach Niederbayern gebracht werden.

Heute kommen ca. 50 Asylbewerber nach Niederbayern. Diese werden notmäßig im Landkreis Kelheim untergebracht. Die Asylbewerber bleiben dort, bis sie möglichst kurzfristig weiterverteilt werden können. Weitere „Notunterkünfte“ werden nach Bedarf an verschiedenen Stellen in Niederbayern eingerichtet oder wieder belegt.

Die Situation ist sehr angespannt, aber dank der guten Zusammenarbeit mit den Landratsämtern, kreisfreien Städten, den betroffenen Kommunen und den Hilfsorganisationen können wir diese außergewöhnliche und nicht vorhersehbare Situation beherrschen. Wir bemühen uns, sobald wie möglich, wieder ins reguläre Verfahren (das nebenbei natürlich weiterläuft) zurückzukehren.