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Pressemitteilung 55/2014

19.02.2014 - 55/2014
Landkreis Landshut / Soziales
Gutes für die alte Heimat
Die Obolevicius - Stiftung ist staatlich anerkannt

Die Obolevicius -Stiftung (Landkreis Landshut) kann nun offiziell Gutes für Kinder in Litauen tun. Die Regierung von Niederbayern hat die Organisation staatlich anerkannt. Stellvertretend für das verstorbene Ehepaar Obolevicius haben die Vorstandsmitglieder Benjamin Wittstock, Honorarkonsul der Republik Litauen für den Freistaat Bayern und Pater Professor Gerd Birk und die Rechtsanwältin und Testamentvollstreckerin Renate Bauer die Stiftungsurkunde von Regierungspräsident Heinz Grunwald entgegengenommen. Mit den Erträgen aus dem eingezahlten Vermögen sollen kirchliche und soziale Projekte für Kinder und Jugendliche in der litauischen Stadt Ignalina und Umgebung unterstützt werden.

Die Eheleute aus der Gemeinde Furth (Landkreis Landshut), Sonja Obolevicius und Edmund Obolevicius, hatten in ihrem gemeinsamen Testament im Jahr 1993 ihr gesamtes Vermögen ihrer Stiftung vermacht; beide stammten aus Litauen. Mit Hilfe der Stiftung sollen etwa Gemeinschaftsräume in Kirchen so renoviert werden, dass sich die Jugendlichen dort auch zuhause fühlen – in Litauen ist die Kirche oft noch der Mittelpunkt des gesellschaftlichen Lebens. Weiter sollen Projekte für Kinder in Schulen gefördert werden.

Derzeit gibt es rund 200 Stiftungen in Niederbayern. Sie sind der Beweis, dass sich viele Niederbayern für das Gemeinwohl einsetzen – aber damit soll noch lange nicht Schluss sein. Wer eine Stiftung gründen will, bekommt Auskünfte bei der Regierung von Niederbayern unter Telefon 0871/808 1078 oder unter www.regierung.niederbayern.bayern.de. Ein Verzeichnis aller Stiftungen in Bayern (ohne kirchliche Organisationen) ist unter www.stiftungen.bayern.de veröffentlicht.

Pm14055Die Vorstandsmitglieder Benjamin Wittstock, Honorarkonsul der Republik Litauen für den Freistaat Bayern und Pater Professor Gerd Birk und die Rechtsanwältin Renate Bauer haben stellvertretend für das verstorbene Ehepaar Obolevicius die Urkunde von Regierungspräsident Heinz Grunwald entgegengenommen. Foto: Regierung von Niederbayern