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Pressemitteilung 66/2014

12.03.2014 - 66/2014
Niederbayern / Schule
Gemeinsam lernen
Die niederbayerischen Landkreise Deggendorf, Rottal-Inn und Straubing-Bogen mit der Stadt Straubing erhalten unabhängige Inklusionsberatungsstellen

Eltern behinderter Kinder können sich zukünftig an unabhängige Inklusionsberatungsstellen wenden, wenn sie Rat suchen, ob ihre Kinder eine Regelschule besuchen können oder eine Förderschule eher in Frage kommt.

In den niederbayerischen Landkreisen Deggendorf, Rottal-Inn und Straubing-Bogen mit der Stadt Straubing sind unabhängige Inklusionsberatungsstellen eingerichtet worden. Das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst stellt pro Landkreis zwei Lehrer mit jeweils sechs Unterrichtsstunden für die Inklusionsberatung frei; die Räumlichkeiten finanziert der jeweilige Landkreis.

Das neue Beratungsangebot zeichnet sich dadurch aus, dass es mit der Eingliederungs- und Jugendhilfe, den Schulaufwandsträgern und den örtlichen Behindertenbeauftragten vernetzt ist und mit ihnen eng zusammenarbeitet. Auf diese Weise soll die Inklusionsberatung sicherstellen, dass Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf die Unterstützung erhalten, die ihren Bedürfnissen am besten gerecht wird.
 

Pm201466

Inklusionsberatungsstellen für Niederbayern (v.l.): Schulamtsdirektorin Monika Mandl-Niekrawitz (Landkreis Deggendorf), Leitender Regierungsschuldirektor Rainer Fauser, Bereichsleiter Schulen Josef Schätz, Schulamtsdirektor Johannes Müller (Landkreis Straubing-Bogen) und Schuldirektorin Elisabeth Kapfhammer (Landkreis Rottal-Inn). Foto: Regierung von Niederbayern